Wenn Nachbarschaftshilfe zum Business wird: Moritz König von Mein Helfair

Shownotes

Wenn der Rasen zum Dschungel wird, die Hecke über sich hinauswächst oder der Router zwar schön blinkt, aber seine Arbeit verweigert, werden häufig Kinder, Enkel oder Nachbarn um Hilfe gebeten. Doch was, wenn die gerade studieren, arbeiten, reisen oder schlicht keine Zeit haben?

In dieser Folge von Bisschen Bodensee Business ist Moritz König, Mitgründer von Mein Helfair, zu Gast.

Mein Helfair bringt junge Helfer mit älteren Menschen zusammen. Sie mähen Rasen, schneiden Hecken, unterstützen bei Technikproblemen oder helfen bei anderen Aufgaben rund um Haus und Garten. Was ursprünglich aus Erfahrungen im eigenen Familien- und Bekanntenkreis entstand, ist inzwischen eine GmbH mit rund 20 aktiven Helfern und Standorten weit über den Bodensee hinaus. Langfristiges Ziel: bundesweit tätig sein.

Wir sprechen darüber, wie aus Nachbarschaftshilfe ein professionelles Geschäftsmodell wird, warum Vertrauen eine so große Rolle spielt und weshalb bei Mein Helfair nicht nur die eigentliche Dienstleistung zählt. Denn manchmal besteht ein Termin aus einer halben Stunde Problemlösen und einer halben Stunde Quatschen. Und nach getaner Arbeit gibt es auch mal Kaffee und Kuchen.

Außerdem geht es um die Frage, wie ein soziales Angebot langfristig profitabel werden kann, welche Rolle Abomodelle und Skalierung dabei spielen und warum es für Mein Helfair gar nicht so einfach ist, an allen Orten die richtigen Helfer zu finden.

Natürlich darf auch Andys Gratis-Pitch nicht fehlen. Diesmal drehen wir den Generationenspieß um: Warum eigentlich immer nur Jung hilft Alt? Vielleicht braucht Opa Hilfe mit WhatsApp, dafür kann die ältere Generation jungen Menschen auch einiges beibringen.

Hier geht es zu: Mein Helfair Und hier kann man sich bewerben: Jetzt Helfair werden

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Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:06: Wenn der Rasen zum Dschungel wird, die Hecke über sich hinauswächst und der Router zwar schön blinkt aber seine Arbeit verweigert.

00:00:11: Dann fragen ältere Leute meist ihre Kinder Enkel oder Nachbarn um Hilfe.

00:00:15: Wenn die aber gerade studieren arbeiten reisen oder schlicht keine Zeit haben dann kommt das Unternehmen Mein Helfer ins Spiel.

00:00:22: Ich spreche mit Mitkünder Moritz König darüber, warum professionelle Nachbarschaftshilfe ein Geschäftsmodell sein kann.

00:00:28: Weshalb Vertrauen dabei eine große Rolle spielt und wie oft sie nachgetaner Arbeit noch ein Stück Kuchenangeboten bekommen.

00:00:34: Wir klären, wie wichtig die Gesellschaft für ihre Kunden ist, wie man so ein soziales Angebot irgendwann auch profitabel bekommt – und die vermutlich wichtigste Frage der deutschen IT-Geschichte, wie oft das Klischeehafte aus und wieder einschalten wirklich hilft!

00:00:47: Und weil Hilfe keine Einbahnstraße sein muss, dreh' ich in Andis Gratis Pitschtinge.

00:00:51: Generationen spieß einfach mal um.

00:00:53: Denn vielleicht braucht Opa manchmal Hilfe mit WhatsApp, aber dafür weiß er wie man eine Steuererklärung ordentlich macht!

00:00:59: Also Heckenchere aus der Hand legen, Router neu starten und Podcast einschalten.

00:01:04: Hier kommt Bisschen Bodensee Business mit Moritz König von meinen Helfer.

00:01:07: Let's go!

00:01:27: Moritz, schön dass du hier bist im Podcast.

00:01:31: Ihr bringt junge Leute mit älteren Menschen zusammen

00:01:34: um

00:01:34: bei Gartenarbeit oder Technikproblem zu helfen.

00:01:37: was ist denn so die meist gebuchte Tätigkeit bei euch?

00:01:42: Es variiert bei uns stark also es ist vor allem Im Sommer und Winter eben sehr unterschiedlich.

00:01:47: Im Sommer sind wir natürlich im Garten unterwegs, im Winter sind wir deutlich mehr zu Hause.

00:01:52: da machen wir die IT-Sachen.

00:01:54: Wir sind eigentlich hauptsächlich am Rasenmähen im Gaten das was natürlich regelmäßig immer kommt.

00:01:59: Das Ungraude ist auch immer nachgefragt.

00:02:01: Da war ja SICKER!

00:02:02: Genau die Klassiker wo es einfach auch schnell anfängt.

00:02:05: zur Harpern so und bei den IT-Tätigkeiten da sind wir echt oft am Handy.

00:02:10: also da geht's dann wirklich um die Bedienungsunterstützung.

00:02:15: Mittlerweile die Router machen noch öfter Probleme, ist natürlich auch sessorabhängig.

00:02:19: Wir hatten jetzt letzten Winter sehr viel Umstellung vom Windows-System.

00:02:25: Genau das war natürlich nachgefragt und das sind so die Klassiker eigentlich.

00:02:28: ja!

00:02:29: Wir gehen direkt rein in ein paar schnelle Fragen.

00:02:37: Lieber Handy Updates oder Hecke Schneiden?

00:02:41: Da werden mich die IT-Ler jetzt hassen, aber ich schneide lieber die Ecke.

00:02:44: Okay, haben da wahrscheinlich auch Leute das genau andersrum beantworten?

00:02:47: Ja,

00:02:48: also da geht es in beide Richtungen stark.

00:02:51: Wie oft hilft so dieses Klischeehafte aus und wieder einschalten bei den Techniksachen?

00:02:57: Da werden auch nicht die IT Ler wieder gerne Pranger stellen, aber hilft leider öfter als man zugeben will.

00:03:04: Aber ist ja einfach eine gute Methode und kann man noch gut an die Hand geben für zukünftige Probleme her.

00:03:11: Nach dem Auftrag schon mal Kuchenangeboten bekommen?

00:03:14: Ja, sehr oft Kuchen, Kaffee und Tee.

00:03:16: Meistens setzt man sich noch eine Viertelstunde hin und dann ist der Kuh ne happy.

00:03:21: Heißt ihr müsst immer über Fitnessstudio Mitarbeiter Benefits nachdenken damit dass viele Kuchnessen direkt wieder abtrainiert werden?

00:03:28: Ja

00:03:28: haben wir echt schon gedacht natürlich aber wir sagen unseren IT-Leuten die sollen am besten zum Auftrag laufen weil die Leute im Garten haben es gleich wieder weg.

00:03:40: Startup!

00:03:41: oder Sozialprojekt.

00:03:43: Was beschreibt euch besser?

00:03:44: Es ist eine schwierige Frage, die kann man nicht schnell beantworten.

00:03:48: aber wenn ich schnell machen müsste dann beides.

00:03:55: Wie ist denn mein Helfer entstanden?

00:03:57: vielleicht kannst du dazu was erzählen?

00:04:00: Gerne.

00:04:00: also.

00:04:01: Anfang des Jahres sind wir jetzt offiziell gewechselt zur GmbH genau ins Register reingekommen, endlich langer sehnt.

00:04:11: Genau davor war es immer eine GBR.

00:04:13: also wir waren immer als Personengesellschaft um einfach den Rechtsrahmen trotzdem abgesichert zu haben.

00:04:19: Wie lange

00:04:19: gibt's denn aber die GBR dann schon oder das ganze Projekt?

00:04:23: Die erste Gründung hatten wir Anfang im Jahr Die Projekt-Ideen und die ersten Schritte, das haben wir schon immer, war schon im Jahr twohundneinzehn gegangen.

00:04:31: Das war dann so mit der Anfang Corona Zeit.

00:04:34: also da wurde uns immer mehr langweilig weil wir halt auch nicht wussten so wohin was machen.

00:04:40: genau deswegen haben wir Ideen getöftelt.

00:04:42: wir haben mit Leuten gesprochen Wir hatten ein bisschen den Wunsch auf jeden Fall immer schon da irgendeinen Projekt anzugehen Was auf jeden fall langfristiger wirkt.

00:04:51: So die richtigen ersten Ideen und Schritte.

00:04:53: die kam tatsächlich durch Verwandte Eltern, Großeltern Verwandtschaft die nach Sachen gefragt haben.

00:04:59: bei der Digitalisierung.

00:05:01: Die vor allem jetzt in der Corona Zeit extrem vorangeschritten ist gab es immer mehr Probleme im Alltag und da wurden wir junge immer öfter gefragt und da haben wir gedacht warum nicht auch in der Zukunft das zu verbinden?

00:05:15: Ja, dass nicht nur wir zu den Leuten nach Hause gehen sondern das auch die Leute um Bodensee zu denen nachhause gehen können.

00:05:21: Zukünftig dann natürlich auch bundesweit, deutschlandweit einfach einen Service zu haben oder einen Dienst wo man sich nicht schlecht fühlen muss wenn man die Hilfe eben im Anspruch nehmen muss und die natürlich auch erschwinglich ist.

00:05:36: Ist es aus einem Studentenprojekt raus entstanden?

00:05:39: Oder woher kanntet ihr euch oder wer ist überhaupt wer?

00:05:43: Ja, also ein Studenten- oder Schülerprojekt war es gar nicht.

00:05:46: Wir hatten das immer selbst.

00:05:49: Wir wurden natürlich anderweitig unterstützt von Freunden und Bekannten.

00:05:53: angefangen hat mit dem Hannes Burgit und mir der heute leider nicht da sein kann genau aber wir beide hatten es angefangen.

00:06:00: er hatten die ersten Ideen hatten die erste Richtungen eben und haben dann nach paar wenigen Monaten direkt gesagt wenn wir Freunde haben wenn wir Unterstützung haben die da gerne dabei sind Und von so einer Idee war jetzt nicht schwer zu überzeugen.

00:06:15: Deswegen hatten wir davon anfangs eine sehr gute Unterstützung von Freunden in allen Bereichen, wir wurden bei den Aufträgen unterstützt und im Rechnungswesen unterstützt was am Anfang eine große Herausforderung war der ganze Rechtsbereich.

00:06:28: aber da sind wir von Anfang an zu fünft unterwegs gewesen und da sind jetzt auch schon zwei dazu gekommen die uns da helfen regelmäßig im Finanz- und auch im Marketing Bereich.

00:06:39: Das heißt Jeder kennt aus, hey kannst du nicht mal den Großeltern helfen?

00:06:45: oder hier ist ein Problem und wo man vielleicht früher so einen Taschengeld für gekriegt hat habt ihr quasi als Business-Idee aufgebaut um daraus irgendwie in Unternehmen zu machen was Dienstleistungen anbietet.

00:06:58: Genau ja.

00:06:58: also wir hatten es früher schon gesehen.

00:07:00: Wir hatten uns in unseren eigenen Orten gesehen und Umgebungen.

00:07:03: Es gibt Nachbarschaftshilfen Taschengeldbörsen oder ähnlich sehr, sehr viele Initiativen die super toll sind.

00:07:09: Die echt eine gute Arbeit machen wo wir uns auf jeden Fall ergänzend sehen.

00:07:13: Wir möchten niemanden ersetzen.

00:07:15: Wir möchten weiter unterstützen einfach und unser Ziel war da einfach eine sogenannte sagten wir immer professionalisierte Und vor allem versicherte Nachbarschaftshilfe anzubieten.

00:07:27: Okay das Thema Versicherung ist wahrscheinlich sogar ein richtig großes Thema oder?

00:07:31: Auch auf jeden Fall, also es ist natürlich ganz wichtig zu jedem Auftrag wo wir vor Ort gehen.

00:07:36: Ist natürlich auch die Sicherheit ein großer Faktor vom Mitarbeiter, vom Kunde von den Geräten.

00:07:43: wenn wir jetzt über die Haftpflicht reden natürlich und da sind wir von Anfang an auch immer abgesichert gewesen einfach für jede Eventualität genau.

00:07:52: Du

00:07:52: hast gerade schon gesagt, ihr wolltet dann nicht nur bei euch wo ihr im Nachbarort oder bei euch direkt in der Umgebung das anbieten sondern habt es dann erweitert auf weitere Gebiete.

00:08:04: Wo seid ihr denn jetzt grade überall?

00:08:07: Wir sind im Hauptgebiet hier natürlich am Bodensee.

00:08:11: da möchten wir auch hauptsächlich noch bleiben.

00:08:14: Wir haben auch jetzt gegen Mitte des Jahres sind wir nach Stuttgart Da hatten Angebot bekommen für den Büroplatz und das ist sehr, sehr cool.

00:08:25: Deswegen haben wir gesagt kommen die Chance nutzen wir um da dann auch ein Standort zu machen.

00:08:29: Da sind wir aber eben noch in der Aufbauphase aktiv.

00:08:33: auf jeden Fall jetzt gerade es eben der Bodenseekreis mit Friedrichshafen, Ravensburg-Lindau und auch Konstanz und Ulm und Neustadt an der Weinstrasse.

00:08:45: Und wie kam es aber jetzt auch zu diesen Ausbrechern?

00:08:48: so ein bisschen, weil da Leute kannte?

00:08:49: Die das gerne machen wollten mit euch.

00:08:51: Genau also wir haben nachdem wir gemerkt haben am Bodenseekreis hier funktioniert super!

00:08:55: Wir haben ein Konzept, wir möchten jetzt auch woanders hingehen.

00:08:58: dann war natürlich der Knackpunkt, wir brauchen Leute und für sowas nicht irgendwelche Leute sondern natürlich gute Leute die wir vertrauen können mit denen wir auch Spaß haben gemeinsam zu arbeiten.

00:09:09: Es ist halt auch einfach eine Sache, wenn man am Anfang in der Anfangsphase ist.

00:09:12: Da braucht man viel mehr Passion als den Blick auf das Geld sage ich mal und da braucht man die richtigen Leute.

00:09:18: und ja wir hatten einfach an den Orten die richtige Leute gefunden.

00:09:21: Und wie viele seid ihr denn jetzt insgesamt?

00:09:23: Insgesamt tätig, am Aufträge abarbeiten sag ich mal.

00:09:29: Er schwankt natürlich auch zum Sommer und Winter auch ist das unterschiedlich.

00:09:33: Jetzt zur Sommerzeit wenn die wieder anfängt haben wir ein bisschen aufgestockt.

00:09:38: also wir sind jetzt bei Brownabout-Zwanzig aktiven Helfern genau und eben mit den gemeinsamen internen Arbeitern schwanken wir so auf twenty-zwanzig dreißig ungefähr

00:09:49: die Helfer, also vielleicht nochmal kurz auf den Namen zu kommen.

00:09:55: Also helfen fair dass daraus zusammengesetzt habt ihr quasi euren Unternehmensnamen?

00:10:02: Ja genau ich weiß nicht.

00:10:04: wir sind auch eine sehr lange Zeit unter einem anderen Namen operiert.

00:10:07: Ich weiß nicht ob das für jemand auch ein Begriff ist aber die Rentnerhilfe Bodensee hießen wir damals.

00:10:14: Da haben wir es natürlich nach zwei drei Jahren gedacht Wir schränken uns nicht nur durch den Begriff Rentner, sondern auch durch dem Begriff Bodensee ein und haben dann eben mit einem Wechsel auf eine neue Gesellschaft.

00:10:25: Haben wir uns dann auch für einen neuen Namen entschieden und sind jetzt seit zwei Jahren circa die

00:10:30: Meinhäfer.".

00:10:32: Jetzt habt ihr mittlerweile Standorte rund um den See?

00:10:34: Auch in Ulm wie du schon gesagt hast und auch noch an der Weinstraße.

00:10:38: Wie managt ihr das

00:10:39: denn?".

00:10:40: Das

00:10:41: ist ne gute Frage!

00:10:43: Es ist viel Aufwand auf jeden Fall.

00:10:45: Wir sind aber... Wie vorhin schon erwähnt immer noch unser, sag ich mal enges Team.

00:10:50: Wir sind eine gute Freundesgruppe und wir waren jetzt auch dieses Jahr wieder auf einer gemeinsamen Workation.

00:10:58: Wir haben zusammen nach Kroatien eine Zeit gegangen, haben da Zeit verbracht.

00:11:02: Wir hatten nicht nur gearbeitet, wir waren als Team unterwegs.

00:11:05: in unserer Kommunikation ist der Tolle!

00:11:08: Und wir haben jeden Bereich eigentlich auch so mit den Fähigkeiten, was man auch in der Ausbildung gelernt hat.

00:11:14: Sehr gut abgedeckt.

00:11:16: und ja das ist eigentlich so der Schlüssel zu unserem Erfolg.

00:11:19: Okay

00:11:20: aber was sind denn eure Ausbildungen?

00:11:21: Also ist es wirklich so dass du jetzt keine Ahnung im IT-Sektor warst sondern sagst so hey jetzt diese Technik ist dein Ding oder eine Ahnung Garten und Landschaftsbauer die dann irgendwie die Gartenarbeit übernehmen.

00:11:32: oder wie sind denn eure Backgrounds?

00:11:35: Da differenzieren wir eigentlich immer von den Helfern und von den Menschen, die im Internet unterstützen.

00:11:41: Und bei den Helfern ist es sehr unterschiedlich.

00:11:43: Oft kommt da nur Erfahrung aus dem eigenen Haus, aus dem eigenem Haushalt einfach weil ja mit vierzehn, fünfzehn-, sechzehn-sevzehn hat man noch nicht so viel Erfahrungen.

00:11:53: Die sammelt man dann eher bei uns aber es ist sehr unterschiedliche.

00:11:57: ich komme jetzt aus einem sozialen Studium aus der Soziologie Und ja, habt dadurch so ein bisschen den Blick auf die Personalabteilung.

00:12:05: Auf den Bewerberbereich und schau einfach so ein bißchen auf die Leute.

00:12:09: Und unter anderem auch auf die Kunden.

00:12:11: einfach das nicht zu Friedenheit herrscht, dass Feedback ankommt, dass feedback verarbeitet wird was natürlich am allerwichtigsten ist genau.

00:12:19: Aber sonst wir haben den Hannes der unsere IT Systeme macht.

00:12:23: Der kommt aus einer Ausbildung von der Systemintegration.

00:12:27: Wir haben die Jenny bei uns arbeitet im Rathaus, also in der Gemeinde.

00:12:34: Und sie macht die ganzen Kundenaufträge und die Verwaltung – also die Koordination der Aufträge ist einfach super am Telefon!

00:12:42: Wir haben den Marvin, der kommt aus dem Lohnbereich, er macht unsere Lohnapprechnung und schaut mit uns über die Finanzen.

00:12:49: Der Philipp bei uns hat einen Studium gemacht im Wirtschaftsbereich.

00:12:54: Mit ihm sind wir sehr, sage ich mal auf den Skalierungsbereich fokussiert und schauen da wo es hingeht.

00:12:59: Und seit Neuestem haben wir eben auch unseren Sven dabei der unterstützt uns in Marketing

00:13:05: Das ist ja schon echt ein großes Team.

00:13:07: aber wie muss man sich das denn vorstellen?

00:13:09: Jetzt hast du auch gerade gesagt Telefones kommen mir auch Anfragen rein.

00:13:12: ihr habt habe ich gesehen eine super Webseite auch wenn man alles direkt buchen könnte.

00:13:18: Wie ist also der übliche Weg?

00:13:21: Kommt so ein Auftrag zustande?

00:13:24: Es gibt zwei Möglichkeiten bei uns, zwei Wege eigentlich.

00:13:29: Wir probieren natürlich recht viel über unser Buchungssystem zu leiten einfach weil es einfach ist, weil's schnell ist und es nimmt so für beide Parteien bisschen die Arbeit weg.

00:13:38: aber gerade mit unserer Zielgruppe und mit unserem Jahrkundenspektrum möchten wir natürlich auch telefonisch erreichbar sein.

00:13:45: Da soll dann auch eine echte Person hinterhocken und kein KI-Bott.

00:13:50: Es gibt auf jeden Fall sehr viele Überlegungen und Gedanken, wie man das noch vereinfachen kann natürlich für beide Seiten aber wir sind bisher immer noch dabei.

00:13:59: Wir haben zwei aktive Auftragskoordinatoren die da immer unterstützen fast immer erreichbar sind jetzt eigentlich.

00:14:07: Und ja, dann kommt der Auftrag rein Der Kunde meldet sich Die Kundin

00:14:13: die ältere Person selbst oder sind das dann eher Kinder, Enkel oder irgendjemand der quasi sich Sorgen macht und dafür Sorge tragen will dass sich jemand kümmert?

00:14:23: Ja es ist sehr unterschiedlich.

00:14:25: genau also unseren Marketingfokus legen wir im Analogenbereich auf die älteren Generation.

00:14:31: Auf die Menschen die meistens direkt für beanspruchen?

00:14:34: ja einfach weil Wenn wir da so ein bisschen den Überblick haben, natürlich auch direkt das Vertrauen ein bisschen besser aufbauen können.

00:14:42: Aber natürlich im Facebook, im Internetraum und sowas sind noch sehr viele Angehörige die für ihre Großeltern buchen.

00:14:49: Und wenn du abschätzen müsstest, so ist Verhältnis?

00:14:52: Ich würde schätzen vielleicht so dreizig, siebzig, vierzig, sechszig ungefähr...

00:14:58: Wenn du aber sagst, dreißig-siebzig dann eher drei sich die Angehörigen.

00:15:02: Genau.

00:15:02: Sich die Leute selbst die Hilfe brauchen?

00:15:05: Die Leute selbst genau ja und es sind auch was man oft unterschätzt sehr viele Leute sehr fit und buchen sich in Termin übers Buchungssystem.

00:15:14: da sieht man dann auch immer genau alle Daten und die Bilder von den Helfern die nach Hause kommen und im Anschluss kommt über die automatisierte App Funktion auch eine Rechnung dann recht schnell.

00:15:29: Jetzt ist es ja auch aber ein ziemliches Vertrauensthema, ne?

00:15:33: Also jetzt werdet ihr gebucht, eine ältere Person sagt ich bräuchte Hilfe im Haus oder im Garten.

00:15:39: Jetzt stelle ich mir vor dass man nicht einfach mal so jeden ins Haus reinlässt.

00:15:43: das ist ein großer Vertrauensbeweis.

00:15:45: sag' ich mal wenn wir eure Leistungen annehmen wie stark müsst ihr dafür arbeiten?

00:15:50: oder anders gefragt Wie schnell wird da Vertrauen aufgebaut?

00:15:56: oder wie skeptisch sind die Kunden am Anfang?

00:15:59: Es ist auf jeden Fall ein Weg, weil im Endeffekt möchten wir ja unsere Leistung anbringen.

00:16:06: Und da gehört einfach in jedem Bereich, jeder direkten Kundenkontakt Form einfach Vertrauen dazu und wir versuchen das so zu machen dass wir eben jemand haben der erreichbar ist immer ein Telefon Also jemanden mit dem entsprechen kann, wenn jetzt auch mal was nicht funktioniert beim Auftrag bei der Rechnung

00:16:23: etc.,

00:16:24: dass man eine Kontaktstelle hat.

00:16:26: Das ist sehr viel wert und wir arbeiten noch immer sehr transparent.

00:16:30: Man sieht auf unserer Website jeden Helfer mit Bild also man kann die Person zuordnen.

00:16:36: Man sieht auch bei der Buchung direkt ein Bild.

00:16:39: im Buchungssystem am Telefon bekommt man den Name mit.

00:16:43: Es sind auf jeden Fall Sachen die wir so ein bisschen mitgeben, wo wir schauen.

00:16:49: Die Leute sehen wie geben uns Mühe und möchten das Vertrauen aufbauen.

00:16:56: Da hilft meistens einen Namen, Bild oder Gesicht.

00:16:59: Wenn die Person vor der Haustür steht ist das Lächeln auch groß weil es dann noch die Person ist.

00:17:06: dann weiß man einfach direkt Bescheid.

00:17:08: Das wird

00:17:08: ja für euch wahrscheinlich auch ein großes Thema sein, wenn der Leute dazu holt und zu gucken, hey wer ist das denn?

00:17:14: Wie sympathisch kommt er rüber oder wie offen geht die Person mit Menschen um?

00:17:20: Wie habt ihr da so Kriterien oder irgendwie einen Kriterinkatalog bei den Bewerbungen?

00:17:25: Ja also für uns ein Kriterium ist, dass wir die Bewerbungsgespräche in Persona führen.

00:17:31: Wir sprechen natürlich über Erfahrungen, wir sprechen aber auch darüber was hast du denn schon im sozialen Sektor gemacht oder im Bereich?

00:17:41: Hat man Geduld mit älteren Leuten?

00:17:43: und natürlich der Spaß an der Arbeit ist ganz wichtig und da achten wir einfach immer drauf für schauen das die Personen eben an sich ins Team passt, aber natürlich auch selber die Voraussetzung mitbringt um da gute Arbeit zu leisten.

00:17:58: Und der zweite Schritt nach dem Gespräch ist dann immer ein Pro-Arbeiten also ein bisschen reinschnüffeln.

00:18:03: man kann schauen.

00:18:04: Gefällt es einem wirklich?

00:18:06: Gibt's dann auch Kunden, die dann explizit nach bestimmten Helfern wieder fragen?

00:18:10: Ja, auf jeden Fall.

00:18:11: Also die sehr viele, die eben zweimal dreimal viermal buchen so da achten wir auch immer direkt drauf.

00:18:18: Wer hat denn davor geholfen?

00:18:20: bei ihnen?

00:18:20: und die manchen fragen dann auch direkt nach den Namen?

00:18:24: Und dann bauen sich mit der Zeit natürlich auch Freundschaften auf.

00:18:28: Okay!

00:18:30: Ist es dann so also man bezahlt euch dann pro Stunde oder pro Auftrag?

00:18:34: oder wie kalkuliert ihr?

00:18:36: Genau, also die Rechnungen sind natürlich pro Auftragt kommt dann immer danach in zusammengefasster Form, eventuell auch am Monatsende.

00:18:45: Je nachdem wie man sich das wünscht wenn man natürlich öfter da ist macht es Sinn eine gesammelte Rechnung zu machen und die Abrechnung allgemein funktioniert über Stundenbasis.

00:18:54: also wir haben unseren Basispreis und je nach Tätigkeit ob's ein Feiertag ist oder noch einen Auftrag danach gebucht wurde.

00:19:04: direkt im Anschluss gibt es verschiedene Zuschläge und je nachdem orientiert es natürlich auch der Preis.

00:19:10: Und wir versuchen das so fair zu gestalten, dass wenn man eine nicht so schwierige Aufgabe hat, dass die weniger kostet als was, was jetzt deutlich anspruchsvoller ist um da auch einen Rahmen zu haben.

00:19:22: Ja und gibt's dann auch manchmal Aufträge wo vielleicht mehrere Helfer irgendwie hin müssen?

00:19:26: Weil einfach keine Ahnung Wahnsinn viel in kurzer Zeit oder schwere Möbel oder irgendwas transportiert werden müsste?

00:19:35: Vor allem bei den Möbeln, aber auch allgemeinen Umzugshilfen im Garten beim Hecke schneiden.

00:19:42: Es ist auch öfter so es braucht jemanden der unten unterstützt und einen da oben schneidet also das oft auch zu zweit.

00:19:49: Aber sagen wir mal, achtzig Prozent der Aufträge die passieren auf jeden Fall alleine und im direkten eins zu eins.

00:19:54: Jetzt sind das ja Mini-Jobber, die quasi bei euch als Helfer arbeiten.

00:20:00: Arbeiten sie dann jetzt auch auftragsabhängig?

00:20:03: Haben die einen Fix-Blohn oder arbeiten die auf stundenbasis?

00:20:07: dann einfach, je nachdem wie viel sie gebucht werden.

00:20:09: Genau ja.

00:20:10: also das zweite auf jeden Fall.

00:20:11: wir legen den Fokus auf Flexibilität dadurch dass wir Schüler und Studenten adressieren wollen.

00:20:16: mit dem Angebot möchten wir eben schauen auch dass man es sich gut neben Schule und Studium bauen kann heißt soviel Zeit wie der Arbeiter der Mitarbeiter Einträg so viel keiner arbeiten.

00:20:27: wir sind natürlich durch die Minijoberkränze sag ich mal begrenzt.

00:20:32: Aber es ist nicht oft der Fall, dass sie auch wirklich erreicht oder überschritten wird einfach je nachdem wie viel man arbeiten möchte.

00:20:39: wir sprechen davor natürlich um eine Planbarkeit zu haben wie viele Zeit die Leute haben und wann genau können Sie arbeiten?

00:20:47: Dass wir das ein bisschen einschätzen können.

00:20:49: Wurde ja auch dieses Jahr wieder erhöht.

00:20:50: Das heißt für euch ist das auch was Positives, dass die Minijobgrenze angehoben wird, dass ihr manche Helfer die vielleicht super gebucht sind noch mehr einsetzen könnt.

00:21:00: Genau, auf jeden Fall.

00:21:01: Also die Leute, die dann eh schon viel arbeiten können dann noch gerne mehr arbeiten.

00:21:06: und wo es natürlich auch noch ein bisschen hängt ist gerade im Winter wenn natürlich nicht so viele Garten angefragt sind.

00:21:14: Dann schauen wir natürlich immer das eher VIP-Leute haben, die da helfen und die Gartenarbeiten ja wie gesagt kommen so wieder am Anfang vom Jahr meistens und da stellen wir dann eher da Leute ein.

00:21:27: Was ist denn jetzt zu eurer Plan?

00:21:29: Jetzt habt ihr dieses Jahr Eine GmbH gegründet, du sagst schon auch, du bist gerade noch im Studio.

00:21:35: Einige bei euch aus dem Kernteam arbeiten auch noch nebenher.

00:21:41: Wie ist denn euer Plan jetzt für die nächsten Jahre?

00:21:44: Was habt ihr noch vor?

00:21:45: Wollt ihr voll einsteigen und das größere machen?

00:21:49: Ja, wir haben sehr viel vor auf jeden Fall.

00:21:52: Wir möchten noch ja sehr viele Gebiete erschließen und unsere Hilfe noch sehr weitläufige anbieten auf jeden fall.

00:21:59: Wir sind auch am überlegen ob wird die Produktpalette nochmal erweitern?

00:22:04: Das muss aber natürlich auf jedenfall kalkuliert sein.

00:22:06: so weit sind wir gerade noch nicht.

00:22:08: Aber unser Ziel ist auf jeden falls eben in Stuttgart uns niederzulassen.

00:22:13: jetzt schon mal ein erster großer Schritt das unsere erste große Hauptstadt dann eigentlich, um da Erfahrung zu sammeln und der Wunsch ist natürlich in drei, vier, fünf Jahren auf jeden Fall bundesweit tätig zu sein.

00:22:27: Wie sehr wollt ihr die Bodensee-Region noch weiter ausbauen?

00:22:32: Das ist jetzt gerade auch mit unserer Fokus.

00:22:38: Wir sind hier im Friedrichshafen Ravensburg sehr stark aber Ja, gerade in Richtung Rad auf Zell singen ist noch sehr viel was wir machen können.

00:22:49: In Konstanz sind wir auch schon seit circa zwei Jahren tätig und ja sehr aktiv auch.

00:22:56: Und da sage ich mal ist auf jeden Fall der Fokus den Bodensiraum einfach komplett zu erschließen.

00:23:02: Einfach viel Nachfrage hier ist Ja, es ist tatsächlich eher daran harpert die Helfer auch wirklich zu finden an jedem Orten.

00:23:12: Weil gerade im dörflicheren Gebiet muss man schauen.

00:23:15: wenn die Helfe zu weit jetzt auseinander sind und wir dann nur in einzelnen zwei drei Passleitzahlen sage ich mal an Orten unsere Leistungen bieten können verlieren wir da zwischen so ein bisschen die Verbindung.

00:23:27: und ja dann möchte mir natürlich auch gucken dass grad bei unseren Dienstleistungen Die Fahrtkosten, die Reisekosten für die Helfer entstehen nicht zu hoch.

00:23:39: Das heißt ihr seid jetzt fleißig am Schauen immer nach neuen Helfern und Leuten, die ihr unbohren könnt?

00:23:45: Genau auf jeden Fall!

00:23:48: Da sind wir immer am Schaunen.

00:23:49: Jetzt

00:23:50: die Möglichkeit.

00:23:50: gerne, falls du mal kurz ein Aufruf für alle, die das jetzt hören rund um den Bodensee machen willst.

00:23:57: Die sich bei euch vielleicht bewerben wollen?

00:23:58: Ja sehr gerne.

00:23:59: also wir haben genauso wie wir die Webseite für die Kunden haben kann man sich auch auf die Bewerber Seite einklicken und einfach mal bisschen durchlesen.

00:24:08: Wie gesagt wir machen unsere Leistung sehr flexibel.

00:24:11: der Spaß mit den älteren Leuten ist ja wichtig.

00:24:15: Ja, jetzt natürlich auch optimal am Bodensee-Kreis im Bodenseeraum zu wohnen und zu leben ist natürlich auch Voraussetzung.

00:24:23: Und ja wenn man Interesse hat, wenn man Lust hat besuchen immer Leute immer gerne melden und für ein Bewerbungsgespräch anmelden bei mir.

00:24:31: Sehr gut!

00:24:33: Den Link packe ich dann in die Shownauts

00:24:36: und da

00:24:36: kann sich da gerne nochmal reinklicken.

00:24:40: Jetzt hast du vorhin auch gesagt es gibt durchaus Kunden, die öfter buchen, die vielleicht Folgeaufträge noch haben.

00:24:47: schon mal über so eine Art Abo-Modell nachgedacht?

00:24:51: Auf jeden Fall.

00:24:52: Also mit Folgeaufträgen sprichst du schon ne gute Sache an.

00:24:56: Da haben wir unsere ersten Konzepte schon entwickelt Mit verschiedenen ja auch Rabattaktionen für die Kunden.

00:25:06: wenn direkt vor Ort weiter gebucht wird dann kriegt man da auf jeden Fall einen Nachlass, einfach weil uns da persönlich die Arbeit abgenommen wurde und wir natürlich froh sind wenn selber auch die Aufträge weitergehen.

00:25:19: Wir haben unsere Daueraufträge, die eben regelmäßig laufen.

00:25:23: aber ein spezielles Abo-Modell sind wir noch in der Entwicklung so was selbst haben wir noch nicht.

00:25:30: Aber es ist natürlich ein großer Schritt um profitabel zu werden um dann in die Richtung zu gehen, dass wir bessere Planbarkeit haben.

00:25:38: Dass wir genau wissen wann wie wo welche Helfer.

00:25:41: Einfach weil wir es auch als sehr attraktiv sehen für den Kunden, für die Kunden im Sommer beispielsweise jemanden zu haben der für den Garten zuständig ist und denn meldet man sich einmal im März April und weiß ganz genau ich habe jetzt bis September Oktober wenn Bedarf ist bis November eventuell einfach kein Stress mehr keine Gedanken mehr für den garten Und das ist auf jeden Fall ein großer Nächster Schritt.

00:26:06: Ja,

00:26:07: also eben genau wie du schon sagst vor allen Dingen bei diesen Gartenarbeiten wo man genau weiß okay jetzt muss halt rasen gemäht werden so oft im oder keine Ahnung so oft die monat oder in diesem Monaten überhaupt.

00:26:19: solche Dinge sind ja sicherlich viel vermöglich.

00:26:21: bei den technik ausfällen ist es wahrscheinlich eher schwieriger zu kalkulieren.

00:26:25: aber interessant bin gespannt welcher für weiterverfolgen wir dass angeht.

00:26:29: Also gerne.

00:26:30: Ich habe auch gesehen, ihr habt durchaus schon einige Auszeichnungen gekriegt und seid da ja auch ganz stark im Fokus der Medien teilweise weil es natürlich ein super soziales Thema ist.

00:26:41: willst du dazu vielleicht noch ein bisschen was sagen?

00:26:43: Sehr gerne, ja.

00:26:44: Also wie du schon gemeint hast dadurch dass wir uns eben sozial stark orientieren werden wir auch häufig gefördert.

00:26:52: Wir haben sehr oft Unterstützung von Südkurier und der Schwelbischen hier.

00:26:59: Da werden wir richtig gut unterstützt mit Beiträgen auch mit Interesse von wirklich der von der Redaktion Seite.

00:27:07: Das ist sehr toll.

00:27:08: Wenn du über die Preise sprichst, denke ich mal von letztem Jahr.

00:27:14: Da waren wir... Ich kann es gar nicht mehr alles genau zuordnen und das gab auf jeden Fall einen Preis vom Gründerland-Preis der Volksbank.

00:27:22: Da hatten wir tatsächlich den Preis abgestaubt.

00:27:25: Wir waren auch bei der Paul Lechler-Preißverleihung.

00:27:28: Das war ein Stuttgart.

00:27:29: da hatten wir auch eine große Fördersumme erhalten.

00:27:35: Ja, so zieht sich das auf jeden Fall ein bisschen durch.

00:27:37: Wir hatten echt sehr viel Glück und sehr tolle Unterstützung.

00:27:40: Und dann sehen wir auch echt sehr dankbar für...

00:27:47: Wieviel Geduld muss man denn als Helfer mitbringen?

00:27:53: Es variiert auf jeden fall.

00:27:55: Geduld ist sehr wichtig.

00:27:57: Gar keine Frage!

00:27:58: Da legen wir hohen Wert drauf.

00:28:00: Manche Kunden oder Kundinnen haben ihr Problem gern schnell gelöst Bei anderen dauert es ein bisschen.

00:28:07: Man schreibt natürlich auch mal gerne mit, wie das Problem gelöst wurde um dann für nächstes Mal eine Anleitung zu haben oder vielleicht einen Notfallplan oder sowas.

00:28:14: also man braucht auf jeden Fall viel Geduld.

00:28:16: Okay

00:28:17: und sind es denn wirklich nur diese Technik- und Garteneinsätze?

00:28:21: Oder ist es auch viele Besuche eher gegen Einsamkeit?

00:28:27: Also unser anfänglicher Fokus war natürlich Probleme zu lösen Aber Einsamkeit ist eines dieser Probleme.

00:28:36: Und deswegen ist es auf jeden Fall auch ein großes Thema, wir probieren das dann mit anzugehen und immer noch ein bisschen extra Zeit mitzubringen.

00:28:45: und oft ist es halbe Stunde Problemlösen, halbe stunde Quatschen und das ist natürlich auch voll in Ordnung.

00:28:51: Okay und rechnet ihr das nach Stunden aber ab oder?

00:28:54: Wie kalkuliert man das?

00:28:55: ja ganz super schwer zu kalkulieren vorab, oder?

00:28:57: Ja, das stimmt.

00:28:58: Bisher hatten wir es halt so gemacht unsere Ansprüche und Preise natürlich transparent kommuniziert.

00:29:06: da wir jetzt für die Gesprächszeit und die Arbeitszeit keinen separaten Preis verlangen.

00:29:13: Kommunizieren wir das natürlich auch am Anfang Schauen wir auch ein bisschen, dass der Kunde Bescheid weiß.

00:29:18: Aber sehr oft dadurch das wir in einem sehr erschwinglichen Bereich sind nimmt man es eben sehr gerne trotzdem in Anspruch so.

00:29:28: Jetzt seid ihr aktuell wie du mir im Vorgespräch erzählt hast noch nicht so richtig profitabel?

00:29:35: Wie plant ihr das zu ändern?

00:29:38: Da sind wir Tag und Nacht dran zur Zeit auf jeden Fall.

00:29:41: Ein großes Thema was ich schon angesprochen hatte Abomodelle, wir möchten schauen dass wir eben mehr Planbarkeit reinbekommen.

00:29:48: Dass wir natürlich schauen wo gehen in Zukunft die Aufgaben hin und die Einnahmen und nicht nur mit Blick auf die Vergangenheit zu justieren.

00:29:57: Das ist ein sehr großes Thema und natürlich was ich auch angesprochen hatte Die Skalierung und Gebietzerschließung zum einen hier am Bodensee wo unser Hauptvokus bis jetzt noch ist auf jeden Fall, aber mittlerweile natürlich auch in die weitere Region.

00:30:13: Das heißt auch Überskalierung quasi dann einfach mehr Einnahmen beim Stunden Setze hast du ja auch gemeint sind natürlich niedriger als vielleicht bei manchen anderen Dienstleistungen, die sonst so da sind.

00:30:25: gleichzeitig steht er aber ja auch zwischen den sozialen Einrichtungen oder auch den Familien und den Profi-Dienstleistern, die dann jetzt zum Beispiel Garten arbeiten oder so für einen natürlichen viel teureren Preis anbieten.

00:30:42: Wie bewegt ihr euch dazwischen diesen zwei Lagern?

00:30:45: Wir sehen uns auf jeden Fall sehr als ja Lücken füllende Alternative und möchten da ein bisschen die Mitte bilden, die Brücke schlagen zwischen den Angehörigen, die öfters überfordert sind einfach mit ihrem eigenen Alltag.

00:31:00: das kann einfach sehr überfordern sein.

00:31:03: Und auf der anderen Seite, wie du gemeint hast die professionellen Dienstleister, Fachdienstleister auch.

00:31:10: Die einfach ihr Gebiet eingegrenzt haben aber natürlich da extrem gute Arbeit machen und da versuchen wir es von beiden so ein bisschen zu distanzieren und einfach die Mitte zu bilden um Leistungen anzubieten, um zu helfen im Haushalt also eben bei den Natisachen und im Garten auch rund ums Haus.

00:31:33: Aber jetzt nicht handwerkliche Arbeiten zu machen oder pflegerische Arbeiten putzen, tun wir zum Beispiel auch nicht.

00:31:41: Wir haben schon unseren klaren Bereich aber trotzdem fokussiert in der Mitte.

00:31:46: Man ganz provokativ gefragt die Dienstleistung, die ihr teilweise übernimmt da denken sich manche vielleicht das kann doch irgendwie der Sohn, die Tochter, die Enkelkinder des Nachbarskindmarasenmähen und so müsste doch eigentlich ganz normal sein.

00:32:02: Ist eure Dienstleistung also eigentlich mehr ein gesellschaftliches Problem, das eigentlich anders gelöst werden müsste?

00:32:12: Es ist eine sehr große Frage auf jeden Fall.

00:32:15: Die ich auch glaube ich gar nicht so direkt beantworten könnte.

00:32:20: aber du hast auch schon angesprochen Enkel, Bekannte, Söhne und Tochter die in der Nähe wohnen.

00:32:26: Bei mir ist es auch ähnlich bei sehr viel meiner Freundes auch ähnlich.

00:32:29: Man zieht zum Studieren weg, man möchte reisen.

00:32:32: Man ist im anderen Land.

00:32:33: Man möchte unterwegs sein und möchte was sehen.

00:32:36: Man war jetzt achtzehn-zwanzig Jahre lang zu Hause so und hat geholfen.

00:32:39: Also irgendwann kommt der Punkt wo man natürlich immer ein bisschen mehr sehen will bis ja etwas anderes.

00:32:43: Und da finde ich es einfach wertvoll dann in der Nachbarschaft andere Personen zu haben die dann eben helfen können.

00:32:52: Wenn's nicht über die Nachbarschachtshilfe oder durch Bekannte geht, dann koordiniert über uns.

00:32:58: Also wir setzen auf jeden Fall an, ob es jetzt unbedingt anders gelöst werden sollte ist die Frage.

00:33:06: Cooles Angebot!

00:33:08: Ich hätte noch einen Pitch mitgebracht.

00:33:12: Super sehr gerne ich bin gespannt.

00:33:19: Okay hier kommt mein Pitch für meinen Helfer.

00:33:25: Apropos würde ich gerne dennoch das haben wir von ihm verpasst Die Aussprache würde ich gerne noch mal ansprechen.

00:33:29: Mein Helfer, mein Helpherr?

00:33:31: Wie sprecht das aus?

00:33:33: Ähm...mein Helfer gesprochen wie der Helfer ganz normal aber halt geschrieben mit ähm AI hinten.

00:33:40: also faire Hilfe helpherre genau aber sprechen ganz normal wie man's kennt.

00:33:45: Okay

00:33:45: super!

00:33:46: Dann jetzt aber zum Pitch.

00:33:47: Ja Mein Pitch meine Idee für euch ist mein Helfer Reverse ihr treht den Spieß auch mal um weil Es gibt ja ganz viele Dinge, die ältere Menschen besser können als Junge.

00:34:02: Stichwort Steuererklärung, Dinge reparieren, kochen, backen, Marmelade einkochen einwecken keine Ahnung solche Dinge.

00:34:11: und ihr bietet nicht nur die Hilfe von Jungen an Älteren an sondern auch umgekehrt von Ältern an Junge.

00:34:19: heißt ihr werdet zu einer Art Austauschplattform zwischen Generationen das Airbnb für Senioren-Jugendhilfe und da könnte man dann auch super cool, jetzt kommt wieder der Inhaber einer Werbeagentur in mir raus.

00:34:35: Und man könnte dann quasi das sogar noch als Kampagne weiter entwickeln wie ältere Leute im Internet Dinge erklären.

00:34:43: Wenn ihr das quasi als Referenzprojekte von euren Kunden oder von eurem dann älteren Helfern anbietet!

00:34:52: Das wäre mein Pitch.

00:34:53: Also das ganze Spiel umdrehen, den Spieß umdrehend und ich glaube nämlich dass die jungen Leute... Ich kenne das zumindest so noch wahnsinnig viel auch von den Älteren lernen können.

00:35:03: Auf jeden Fall ja.

00:35:04: also es ist eine coole Idee auf jeden Fall super!

00:35:08: Ich glaub jeder kann immer lernen ob alt jung.

00:35:12: deswegen ist bei den Aufträgen tatsächlich auch immer so.

00:35:14: damals haben wir die noch sehr häufig selber gemacht haben wir auch selber immer was gelernt und etwas mitgenommen Und wir haben auch teilweise schon viele Anfragen bekommen von älteren, von der älteringen Generation.

00:35:27: Auch in der Frührente sind die gesagt haben hey ich habe so viel Wissen aber ich bin noch fit und brauche keine Hilfe.

00:35:35: Ich kann Hilfe bieten!

00:35:36: Deswegen denke der Bedarf ist da und das Interesse auch und es ist eine sehr coole Idee her.

00:35:43: Gut dann sage ich vielen Dank dass du hier warst Moritz.

00:35:47: Es hat super Spaß gemacht, es ist mega interessant.

00:35:50: Ich finde es eine richtig coole Geschichte!

00:35:52: Ich werde euch wahnsinnig verfolgen wie das weitergeht eure Expansionspläne und eure Abo-Modellplänen vielleicht auch meine Helfer Reverse Pläne um das Ganze nochmal umzudrehen.

00:36:04: Vielen Dank, hast du hier was?

00:36:05: Super sehr gerne.

00:36:06: ich war sehr gerne hier dankeschön.

00:36:07: Das war bisschen Bodensebusiness mit Moritz König von Mein Helfer.

00:36:11: Vielen Dank fürs Zuhören, wenn dir die Folge gefallen hat abonnier doch unseren Kanal auf Spotify Apple Amazon YouTube wo auch immer es Podcasts gibt und erzähl gerne weiter.

00:36:20: ich freue mich über jedes Feedback und über jedes Abo bis zum nächsten Mal.

00:36:24: Bye

00:36:35: bye.

00:36:36: Nichts mehr gibt, was wir nicht wissen.

00:36:38: Wir blicken auf ein bisschen Bodensee-Business.

00:36:48: Ein bisschen Bodensäbusiness.

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