Sonderfolge: Rethinking Smart Services auf der Mainau

Shownotes

Was haben künstliche Intelligenz, digitale Geschäftsmodelle, eine KI namens Gudrun und eine ziemlich beeindruckende 3D-Kamera gemeinsam? Sie alle waren Thema bei Rethinking Smart Services auf der Insel Mainau.

Für diese Sonderfolge haben wir unser Podcast-Setting kurzerhand in den Torkelkeller der Comturey verlegt und die Veranstaltung zu einer Art Business-Speed-Dating gemacht. Statt eines einzelnen Gastes saßen uns diesmal zahlreiche spannende Menschen aus Unternehmen, Forschung und Wissenschaft gegenüber.

Wir sprechen darüber, wie KI die Softwareentwicklung verändert, warum Maschinen künftig nicht mehr unbedingt verkauft, sondern nach Nutzung abgerechnet werden und wie intelligente Systeme Probleme erkennen können, bevor eine Maschine überhaupt stillsteht. Außerdem erfahren wir, warum gutes Wissensmanagement ein echter Produktivitätsmotor sein kann, was digitale Zwillinge und immersive Videos ermöglichen und weshalb Unternehmen bei aller technologischen Begeisterung die Menschen nicht vergessen sollten.

Zwischen Fachvorträgen, Workshops und Networking geht es aber auch um die Frage, was unsere Bodenseeregion wirtschaftlich so besonders macht. Denn hier treffen innovative Unternehmen, kluge Köpfe und unterschiedlichste Branchen aufeinander. Und manchmal entstehen die besten Ideen eben nicht am Schreibtisch, sondern im persönlichen Gespräch.

Rethinking Smart Services fand am 22. September 2026 bereits zum siebten Mal statt. Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Zentrum für industrienahe Dienstleistungen, AFSMI German Chapter e. V. und cyberLAGO organisiert und durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert.

Vielen Dank an alle Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner, die spontan bei uns am Mikrofon vorbeigeschaut haben!

Jetzt schon für das Event 2027 anmelden: Rethinking Smart Services Vol. 8

Die Initiatoren:

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KI-Transparenz: Teile der Podcast-Musik wurden mithilfe generativer KI erstellt. KI-Tools unterstützen einzelne redaktionelle Arbeitsschritte.

Transkript anzeigen

00:00:01: Wir sind heute beim Event Rethinking Smart Services auf der Mainau, haben Podcast-Setting aufgebaut und machen eine Art kleines Speed-Dating hier vor Ort.

00:00:16: Wir freuen uns über verschiedene Gäste, Besucher auch die Vortragenden, die hier Workshops halten, Vorträge halten, die sich hier vors Mikro oder hinter das Mikro trauen und Rede und Antwort stehen und ein bisschen was erzählen.

00:00:30: Also Viel Spaß beim Zuschauen, beim Zuhören.

00:00:33: Wir gehen rein!

00:00:43: Herzlich

00:01:05: willkommen.

00:01:06: Wir nehmen hier ein Live-Podcast auf, vielleicht kannst du ganz kurz dich vorstellen sagen wer du bist und was deine Rolle heute hier ist?

00:01:13: Ja Stefan Schweiger ist mein Name.

00:01:15: ich bin Professor an der HTWG in Konstanz.

00:01:18: Ich habe jetzt gelernt es ist Konschtanz nicht Konstanz.

00:01:20: als Hamburger wenn ich mich gerade auf der Insel Mainau bin ich in der Lehre tätig in der BWL im Projekt- und Prozessmanagement, und im Service Management.

00:01:32: Und darüber hinaus in diversen Forschungsentwicklungstransferprojekten.

00:01:36: Unter anderem.

00:01:37: früher hießen wir Kompetenzzentrum Smart Services für glaube ich sieben Jahre lang.

00:01:42: Jetzt sind wir das Zentrum für industrienahe Dienstleistung was einer der Ausrichter der Rethinking Smart Services ist.

00:01:48: Okay, Rethinking Smart Services?

00:01:50: Das ist heute das Event hier.

00:01:52: Was kann man erwarten?

00:01:54: Gibt es heute hier zu sehen, zu hören und zu erleben?

00:01:59: Die Idee ist eine Plattform für den Austausch zu schaffen.

00:02:04: wo speziell mittelständische oder Vertreter aus mittelständischen Unternehmen sich zum Thema Service Innovation und Service Digitalisierung austauschen, da auch auf Hochschulangehörige treffen.

00:02:17: Und das ist einerseits sozusagen eine fachliche Druckbetankung.

00:02:21: Es wird also drei Referate geben, drei Vorträge geben, andererseits aber eben die Networking- und Austauschgelegenheit in diversen Formaten, die eher free floating

00:02:31: sind.".

00:02:33: Wir werden sicher auch versuchen hier Leute zu erreichen, die jetzt nicht so tief drinstecken in den Themen.

00:02:39: Smartes Services, Digitalisierungs-Services... Was genau kann man sich denn vorstellen?

00:02:44: Gibt es ein oder zwei Beispiele vielleicht mit denen wir das so ein bisschen anfassbarer machen können?

00:02:49: Ja also vielleicht so aus dem Alltag ich kaufe das Auto nicht, ich kaufe die Verfügbarkeit Mobilität von A nach B Ich buche einen Auto über eine App und dann stelle ich es irgendwo hin Und das war's.

00:03:02: Das ist sozusagen ein Carsharing als ein Beispiel für einen smarten Service im industriellen Bereich zum Beispiel.

00:03:10: auch neue Geschäftsmodelle wie Pap-pay-use.

00:03:13: Also ich kaufe die Maschine gar nicht, sondern ich bekomme sie sozusagen hingestellt zur Verfügung gestellt und kann sie nutzen und dann wird für produzierte Gutteile abgerechnet was also ein völliger Paradigmenwechsel ist in dieser Branche.

00:03:26: Und geht es jetzt darum?

00:03:27: Die Leute, die das anbieten sollen hier zu erreichen?

00:03:30: oder die Leute, Wir haben jedes Jahr in der Rethinking jetzt zum siebten Mal stattfindet ein Thema, wo wir so ein bisschen abfangen wollen.

00:03:48: Wo die Branchen gerade drüber nachdenken.

00:03:52: Fokus ist diesmal Industrienahe-Dienstleistungen also Maschinenanlagenbau IT Dienstleistung, Engineer Dienstleistungen und da sind es dann eher die Anbieter die sich mit solchen Konzepten auseinandersetzen.

00:04:07: Am anderen Ende des Tisches sitzen dann B2B andere Unternehmen und der Endkunde kommt später in den Spiel.

00:04:15: Okay, spannend!

00:04:17: Gibt es irgendwas... also ich habe gehört du führst heute durch den Tag oder moderierst auch die Vorträge vorher zwischendrin?

00:04:26: Und danach an gibt's irgendetwas wo du dich besonders drauf freust?

00:04:31: im Grunde auf alles.

00:04:32: Also es ist tatsächlich so, die ersten drei Vorträge da werden mal spannende Themen hören ich habe schon ein bisschen gespickt in den Unterlagen geblättert wird sehr interessant werden.

00:04:41: auch der interaktive Teil ist insofern spannend weil man sich halt als Teilnehmer und Teilnehmer noch einbringen kann.

00:04:47: und was ich direkt am Anfang auch nochmal am Mikrofon stehend empfehlen werde ist dass man bis zum bis zum Schluss, bis zum Networking bleibt.

00:04:54: Weil unsere Rückmeldung dann auch immer aus den vergangenen Jahren war, dass das auch immer eine super Sache war.

00:04:59: Und vielleicht eine große Empfehlung hier kurz in den Keller abzubiegen?

00:05:03: Hier einmal sich reinzutrauen und sich hinter das Mikrofon... Das ist auf alle Fälle die starke Empfehlung!

00:05:09: Ich bin hier unvermittelt reingeschneit und macht Spaß.

00:05:13: Insofern ich werde es nachher auch noch sagen, dass man doch gerne hier vorbeikommen will.

00:05:21: Ja, ich heiße Timo Fulde.

00:05:22: Ich arbeite bei Optimal Systems ist eine Softwarefirma in Konstanz, arbeite da im Business Development und ich mache heute hier auch ein Workshop zu dem Thema ECM als Produktivitätsmotor.

00:05:33: Okay!

00:05:34: ECM?

00:05:35: ECM genau das heißt Enterprise Content Management.

00:05:38: Das sind Prinzip kann man sagen Informationsmanagement, Wissensmanagement Dokumentenmanagement also alles was ein Unternehmen an Wissen hat muss irgendwo gespeichert werden oder dokumentiert werden Und damit man das ganz schnell findet und auch die richtigen Personen dann die Informationen zur richtigen Zeit haben, kann man unsere Software einsetzen.

00:05:54: Okay!

00:05:55: Das heißt ihr habt so eine Software produziert programmiert?

00:06:00: Und die möchtest du heute noch ein bisschen vorstellen?

00:06:02: Genau in dem Workshop stellen wir grundsätzlich mal vor wie man im eigenen Unternehmen seine Produktivität steigern kann.

00:06:07: Das ist ja auch so ein Motto von heute.

00:06:09: also alle Inhalte drehen sich darum und ein Beispiel ist halt unsere Software mit der man das Ganze machen kann.

00:06:15: Und dann erarbeiten wir mit den Unternehmen, die da sitzen.

00:06:18: Wie es bei denen im Unternehmen gemacht werden kann und wie unsere Software ihm helfen kann.

00:06:23: Gibt es da irgendeine Kennzahl?

00:06:25: Irgendne Zahl, wo du sagst so hey du Spaß so und so viel Prozent oder Stunden.

00:06:29: Da haben wir sogar einen kleinen Studienteil genommen mit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen.

00:06:33: die sind auch heute hier mit einem Workshop und dann haben wir das mal so grob gemessen.

00:06:37: also es gibt immer so Steigerungen bevor man die Software einführt wenn man sie eingeführt hat und dann wenn man unser KI Tool noch mit benutzt.

00:06:44: das haben wir auch relativ neu mit dabei.

00:06:46: Und dann kann man eigentlich sagen, je größer das Unternehmen desto höher die Produktivitätssteigerung und bei großen Unternehmen sind es ungefähr dreißig Prozent mehr Produktivität was wir so von Kunden zurückbekommen.

00:06:57: Wenn man dann die KI einsetzt geht's dann auch höher.

00:07:00: Okay!

00:07:00: Das heißt ihr habt auch KI in eurer Software mit drin?

00:07:03: Genau ja.

00:07:04: Geht zum Prinzip darum dass man nicht mehr ein Dokument jetzt sucht und findet wie man es bisher eigentlich kennt sondern man will direkt die Antwort aus dem Dokument.

00:07:11: also ich will nicht den Vertrag finden sondern ich will gleich die Deadline im Vertrag wissen.

00:07:15: Okay, gutes Beispiel.

00:07:17: Jetzt bist du aber ja nicht nur für den Workshop da sondern bist glaube ich auch Mitorganisator von dem Event heute aus Köln?

00:07:22: Genau!

00:07:22: Ich habe ein bisschen mit organisiert in der Funktion und mache es jetzt auch schon vier Jahre und deswegen freut mich das ist eigentlich ein gesetzter Termin.

00:07:30: im September sind ganz viele da die jedes Jahr da sind.

00:07:34: Ich freue mich ja dass ihr hier zum Podcast da seid.

00:07:36: also da hat man immer eine Weiterentwicklung drin und die Vorträge sind auch immer spannend rund um Smart Services digitale Dienstleistungen Und das ist auch immer ein Thema, was eigentlich nie alt wird.

00:07:46: Das rockt mir einfach hinzu.

00:07:48: Wer ist jetzt so?

00:07:50: Leute die vielleicht diesen Podcast hören oder sehen?

00:07:55: Was würdest du denen sagen um sie vielleicht davon zu überzeugen beim nächsten Jahr, im nächsten Jahr vielleicht sich auch eine anzumelden und hier dabei zu sein?

00:08:04: Ich glaube die Location ist erstmal sehr gut.

00:08:05: es kann wahrscheinlich jeder bestätigen auf der Insel Mainau, dass heißt die Rahmenbedingungen stimmen schon mal... Inhaltlich ist es jedes Jahr sehr spannend, weil's immer von Unternehmen für Unternehmen ist.

00:08:14: Also das nicht immer so viel Theorie und jeder will hier was verkaufen sondern die Veranstaltung lebt davon dass sie in einem in einer guten Größe ist.

00:08:21: also nur so achtzig bis hundert Teilnehmer und man kann sich vorstellen wenn es größer wird dann ist man irgendwie fremd im Networking und wenn man jetzt relativ überschaubar bleibt dann kommt man eigentlich mit jedem ins Gespräch und kann auch mal länger als zwei drei Minuten reden.

00:08:35: Und nicht selten gab es auch schon, dass hier dann Kontakte geknüpft wurden in einem Workshop.

00:08:40: Und ein Jahr später haben die zusammen Lösungen entwickelt und auf der Bühne vorgestellt.

00:08:46: Die ganzen Jahre haben gezeigt, dass sie sich auf jeden Fall lohnt herzukommen.

00:08:55: Mein Name ist Kerstin Stier.

00:08:56: Ich bin Gründerin und CEO von engomo.

00:08:59: engomo ist eine Digitalisierungsplattform.

00:09:02: Uns gibt es schon eine ganze Weile, wir kümmern uns um die digitale Abbildung missionskritischer operativer Prozesse.

00:09:09: Bedeutet den Unternehmen hast du schon in der Regel viele Systeme aber nicht alle erfüllen die Anforderungen die Unternehmen haben und vor allem wenn's operativ in Lager-, in Produktion- oder in Servicebereiche geht?

00:09:21: Dort sind wir stark und haben mal angefangen mit etwas, das nennt sich Low Code.

00:09:25: Also ein Baukastenprinzip um schneller zu sein als mit Programmierung.

00:09:30: Und heute sprechen wir über einen KI-basierten Baukasten weil Dragon Drop und Low Code ist durch die Möglichkeiten, die wir heute haben zwar ein tolles Fundament Aber die Geschwindigkeit, in dem wie wir heute mit der Plattform Lösungen anbieten können.

00:09:46: Die hat sich natürlich mit KI vervielfältigt.

00:09:48: Und Low Code?

00:09:50: Hast du gerade schon angesprochen also Baukastenplattformen wo man sich eine App quasi zusammenstellen kann.

00:09:57: Wie auf so einem... Du hast es in deinem Vortrag vorhin schon als Lego-Bausatz beschrieben.

00:10:04: Jetzt durch KI hat sich das ja alles ein bisschen auch verändert ne?

00:10:07: Also man kennt Claude Code und weiß dass man da innerhalb von ein paar Minuten schon sich ganze, sage ich mal, Programme entwickeln lassen kann.

00:10:18: Wie hat das euer Geschäft verändert?

00:10:20: Ja genau du sagst es also die große Revolution in der industriellen Software-Erstellung ist einfach dass ich heute in natürlicher Sprache das beschreiben kann was ich haben will nachher Und es war ja häufig in der Vergangenheit ein Riesenproblem, das zu übersetzen was ich nachher haben will.

00:10:38: In die Sprache der Coder, die dann Code daraus machen.

00:10:41: und für uns hat sich das natürlich so ausgewirkt sehr früh als wir gesehen haben.

00:10:46: Cool!

00:10:46: Es gibt jetzt Möglichkeiten das eben in die natürliche Sprache zu bringen.

00:10:50: Haben wir uns überlegt wie können wir diesen Produktivitätsverteil in unsere Plattform holen?

00:10:55: Weil es ist klar dass heute Das Low-Code-Fundament ist noch da und das ist auch bewusst noch da, weil wir eben damit ermöglichen dass wenn jemand eine App baut mit Prompt to App Technologie dann kann er die aber im Nachgang auch nachvollziehen.

00:11:10: Also er muss nicht diese Fünfzigtausendzeilen Code die mir jemand generiert hat durchgehen und verstehen was passiert ja eigentlich sondern er kann dann mit Low-code Bausteinen in ihm Lego Baukasten weiterarbeiten.

00:11:22: Aber natürlich hat unser Geschäft ihn sofern verändert Apps komplett anders gebaut werden als noch vor zwei, drei Jahren.

00:11:30: Was hat dich hierher geführt?

00:11:31: Also du hast jetzt einen Vortrag gehabt, vielleicht kannst du nochmal kurz den Vortragstitel erläutern?

00:11:36: Ja der Vortragstitel war dein nächstes IT-Projekt beginnt mit einem Prompt.

00:11:41: Hier hergeführt hat mich konkret eine Studie die wir mit engomo unterstützt haben vom Zentrum für Industrienahe Dienstleistungen zusammen mit der Hochschule in Albstadt Sigmaringen.

00:11:51: Wir sitzen selber in Albstadt Wo es darum ging zu untersuchen, wie genau ist denn der Impact von solchen KI-Tools auf die Produktivität?

00:11:59: Und jetzt haben wir natürlich zwei Brillen auf.

00:12:01: Zum einen für unsere Kunden aber auch für unsere Plattform und über diesen Link das war eigentlich der Link zur Konferenz hier diese Ergebnisse vorzustellen und Einblick zu geben.

00:12:11: Ich habe den Vortrag gelauscht auch aufmerksam.

00:12:17: einen KI-Bot jetzt bei euch eingesetzt auf der Plattform, dann noch einen speziellen Namen.

00:12:23: Vielleicht magst du das noch verraten?

00:12:24: Genau!

00:12:25: Das ist bei uns die Gudrun also nicht Claude sondern Gudrun so nennt sich das agentische Interface wenn ich jetzt mal ganz technisch spreche aber wir haben auch und es zeigen auch verschiedene Studien gemerkt Wenn ich diesem Agenten eben eine Persönlichkeit gebe Dann ist erstens die Adoption höher.

00:12:43: Also bin ich viel offener damit zu arbeiten Und es ist einfach eingängiger.

00:12:48: Und Gudrun kam tatsächlich von unserem Development Team, also von unseren Software-Entwicklern die sich das ausgedacht haben und wir haben dann... Also ich habe erst gesagt, geht ja gar nicht!

00:12:59: Was ist das bitte?

00:13:00: Das muss ein ganz fancy amerikanischer Titel sein.

00:13:02: Am besten ist doch AI irgendwo rein.

00:13:04: Genau mehrere Buchstaben, die dann was bedeuten.

00:13:07: und nach zwei Wochen habe ich dann gesagt, ehrlich gesagt mir fällt auch nichts Besseres ein.

00:13:12: Wir belassen es bei Gudrun.

00:13:15: noch einen kleinen Ausblick geben willst.

00:13:17: Was erwartest du denn noch vom Tag heute?

00:13:19: Ja, also ich glaube wir haben nochmal einen ganz spannenden Vortrag vor uns und vor allem dann die Workshop Sessions wo es interaktiv wird.

00:13:26: da bin ich sehr gespannt drauf.

00:13:28: Ich glaub der will's auch für alle von uns noch mal toll sich auszutauschen.

00:13:32: Und dann wurde ja angekündigt der APRO als Möglichkeit ist alles nochmal zusammen zu bringen.

00:13:42: Mein Name ist Anna, ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen und bin im Rahmen vom Zentrum für Industrienahe Dienstleistungen quasi im Forschungsprojekt angestellt.

00:13:52: Und beschäftige mich, wie KI Tools die Produktivität in Unternehmen steigern können?

00:13:59: Was ist da deine Antwort?

00:14:01: Also es gibt auf jeden Fall großes Potenzial für Produktivitätssteigerungen.

00:14:04: das muss man ganz klar sehen.

00:14:06: Es ist wichtig zu unterscheiden die man quasi einsetzt.

00:14:09: Also was mir herausgefunden haben, dass KMU aktuell vor allem auf klassische LLMs am Markt verfügbar gibt.

00:14:16: Das heißt, sie fangen es nicht an ihre eigene technische Lösung zu programmieren und irgendwie von neuem anzufangen und das Rad neu zu erfinden sondern sie nutzt erst mal das was bereits gibt um so den Start zu schaffen und sich dann quasi weiterzuentwickeln.

00:14:32: Was ganz klassisch kennt genau

00:14:34: Du bist wissenschaftliche Mitarbeiterin, hast du gesagt.

00:14:37: Genau das ist ja genau ein Riesenthema eigentlich.

00:14:40: Wie valide sind die Infos, die man daraus bekommen?

00:14:45: Ja wie gut sind die Quellen?

00:14:47: Also ich finde persönlich ganz wichtig das Thema Human in the Loop.

00:14:50: Das heißt es macht überhaupt keinen Sinn und das ist auch sehr wichtig, dass so betone, dass wir nicht einfach blind kopieren darf.

00:14:56: Man muss es jedes Mal kritisch prüfen.

00:14:58: Das kritische Hinterfrag ist wirklich der Schlüssel zum Erfolg!

00:15:01: Ich kann der KI natürlich sagen... ja, stütze deine Aussage auf fundierte wissenschaftliche Quellen.

00:15:07: Dann macht sie das schon mal viel besser und guckt auf jeden Fall auch nach Quellen die eine bestimmte wissenschaftlich Ja, Relevanz auch haben.

00:15:14: Aber trotzdem möchtet das Ganze nachzuprüfen.

00:15:16: Das heißt ich kann es nicht einfach kopieren und sagen ja wird schon irgendwie passen.

00:15:20: Ich war immer ganz stolz auf meinen Skill ehrlich gesagt.

00:15:23: Es war immer der Meinung ich bin ein sehr guter Googler.

00:15:26: Also ich war immer sehr gut darin Informationen in Google über die Google Suche so schnell und so gut wie möglich zu bekommen.

00:15:33: Damit

00:15:33: kannst du halt keine Frau mehr wirklich überzeugen.

00:15:35: Nein nein das

00:15:36: konnte ich damals aber auch schon nicht aber... Jetzt, ich will das kurz übertragen auf die AI.

00:15:42: Im Prinzip ist das jetzt das Neue.

00:15:44: also zu ein natürlich es gibt zig Anleitungen.

00:15:47: man findet so auch how to prompt weiß ich was und Baukästen wo man sich seine Broms zusammenstellen kann.

00:15:54: gibt's einen einfachen Trick den du vielleicht sagen kannst wie wie man damit umgeht oder was das beste Ergebnis gibt?

00:15:59: Mein Formel ist in Anführungszeit immer das Rakete Prompting.

00:16:03: Also die Rakete ist quasi so Abkürzung für das, was ich brauche.

00:16:06: Ich brauche eine Rolle, ich brauch ne Aufgabe, ich brauch einen Kontext und ein Ergebnisformat.

00:16:11: Was ich haben möchte?

00:16:13: Ich brauch den Ton wie er spreche.

00:16:15: soll.

00:16:15: die KI oder wie KI spreche so ist ja keine Person und ich braucht die Einschränkung die ich der KI gebe.

00:16:20: Das ist die Rakete.

00:16:22: Wenn ich es noch besser machen möchte dann frage ich einfach die KI nach dem perfekten Prompt.

00:16:26: also das Thema Metaprompting kommt immer mehr auch und sieht auch schon, dass die Prompts von der KI selbst einfach am besten geschrieben werden können.

00:16:35: Also hier weiß die ja selbst wie sie im Endeffekt gut arbeiten kann.

00:16:40: also frag einfach mal die KI was ein guter Prompt ist.

00:16:43: Und dann kommt auch wirklich, was sehr, sehr Gute ist, wer raus?

00:16:45: Also

00:16:45: Rakete kann dich aber nicht!

00:16:46: Ich finde es super!

00:16:48: Besuche ich mir zu merken.

00:16:50: Vielen Dank für den Hinweis.

00:16:51: und was hat dich heute hierher gebracht?

00:16:53: Warum bist du hier bei Rethinking Smart Services?

00:16:56: Also ich bin tatsächlich zum zweiten Mal da.

00:16:58: Ich war letztes Jahr auch schon da.

00:16:59: Letztes Jahr war ich doch als Gast quasi da.

00:17:02: Dieses Jahr werde ich auch einen Workshop zusammen mit der Kerstin Stier leite.

00:17:05: Bei uns geht's um den KI Schnellcheck.

00:17:07: das heißt man möchte mit Unternehmer anhand von einem Framework Gucke, welche KI Anwendungsfälle sie im Unternehmen haben.

00:17:14: und da auch sage ich okay welcher hat am meisten Potenzial?

00:17:17: wo können wir ansitzen?

00:17:18: was ist ein quick win?

00:17:19: Wo sollte man noch mehr zählt und auch mehr Expertise reinstecken.

00:17:22: Das ist unser Thema heute.

00:17:30: Wertschöpfungspotenziale oder Einsparpotenziale schöpfen?

00:17:34: Also ich würde mal sagen, in der Podcast-Beschreibung kann man denke ich schon viel rausziehen.

00:17:38: Das heißt wenn ihr eure fertige Aufnahme nehmt in euer LLM packt und die KI schreibt euch eine schöne Zusammenfassung für den Podcast vielleicht auch ohne diese langgezogene Bindestriche was ja immer sehr auffällig ist für KI aber da kann man es auf jeden Fall natürlich so benutzen.

00:17:52: und auch für die Transkription würde ich sage... Top Voraussetzungen.

00:17:56: Machen wir es tatsächlich beides schon, von daher sind wir hier schon ganz gut dabei!

00:17:59: Absolut!

00:18:00: Ich trauere ein bisschen dem M-Dash hinterher der da ein bisschen kaputt gemacht wurde durch die KI weil ich finde ihn sehr relevant und gut wenn er richtig eingesetzt wird.

00:18:08: aber okay.

00:18:14: Hallo erstmal, mein Name ist Lisa Wassmer und freue mich sehr heute hier zu sein um so spontan in dem Podcast gelandet zu sein.

00:18:22: Freut mich auch.

00:18:23: Mein Name ist Manuel Saboy.

00:18:24: Ich komme ursprünglich aus Spanien und ich freue mich ebenfalls hier dabei zu sein.

00:18:30: Was hat euch jetzt hierher auf die Mainau heute gebracht?

00:18:33: Vor Anfang des Jahres kam mein Techniker auf mich zu und sagte, ich habe zweitausend liegensaften weltweit mit vielen Maschinen viele Daten und meine Servicemitarbeiter kommen nicht hinterher.

00:18:46: sie müssen immer reagieren.

00:18:48: für mich ist es wie eine Goldgrube.

00:18:51: mir fällt aber diese Schaufel um das Gold rauszuholen.

00:18:54: Kannst du mir dabei helfen?

00:18:57: Und das Gleiche kam auch vor ein paar Wochen mit einem anderen Geschäftsführer, der sagte wir haben dreihundert Anlagen weltweit.

00:19:03: Wir haben immer reagieren müssen.

00:19:07: Der Kunde ruft dann und sagt die Leistung passt nicht!

00:19:09: Wie können wir frühzeitig alle diese Probleme erkennen?

00:19:13: Das ist was wir uns als Aufgabe vorgenommen haben und das machen wir erfolgreich mit diesen Partnern Und wir helfen denen dabei, dass wir Flutzeiten einfach alle diese Klammer kennen.

00:19:22: Okay aber das musst du jetzt ein bisschen konkretisieren.

00:19:24: wie macht ihr das?

00:19:25: Was ist euer Produkt denn?

00:19:26: Also wir tauben nicht!

00:19:28: Genau

00:19:29: also wir haben hier produziert auch keine Schafe.

00:19:31: Nein

00:19:31: auch noch nicht!

00:19:33: Nein Magda, es ist eine Web-Anwendung...

00:19:36: Das ist Software.

00:19:37: Wir haben uns voll auf Software konzentriert und wir bekommen einfach die Daten und das Ganze läuft durch Regen, die wir als Ingenieure kennen oder auch Maschinen lernen.

00:19:51: Einfach dass wir einfach den Computer sagen jetzt kannst du lernen und nachher in der Zukunft kannst du die Abweichungen automatisch feststellen.

00:20:00: Und das Wichtigste ist, dass wir die Ergebnisse mit den Technischen Handlungsempfehlungen verknüpfen.

00:20:07: Wir wollen es ja jetzt so ein bisschen übersetzen für die Leute, die vielleicht nicht so tief in den Themen drin sind.

00:20:12: Also ich erkläre es immer so – wir sind so praktisch der Mitarbeiter, der bei ganz vielen im Unternehmen fehlt.

00:20:16: Der Mitarbeiter sind wir, der Vierundzwanzig Sieben vor der Maschine sitzt und hört und riecht und sieht, wenn minimale Abweichung sind.

00:20:24: Nicht erst wenn was!

00:20:25: stoppt oder die Produktionslinie stoppt, oder irgendwas defekt ist und ein Sensor nicht mehr funktioniert.

00:20:30: Wir sind einfach schon weit im Voraus und können technische Handlungsempfehlungen geben, dass das nicht

00:20:36: passiert.".

00:20:38: Was erhofft ihr euch von dem Tag heute?

00:20:40: Gibt es irgendetwas wo ihr sagt so was wollt ihr heute unbedingt noch weiß ich nicht Mitnehmen oder Gespräche, die ihr noch führen möchtet mit bestimmten Personen.

00:20:48: Also ein Podcast zu machen ist schon ganz toll!

00:20:50: Check?

00:20:50: Boah genau.

00:20:51: und in zweiter Linie einfach Unternehmen jetzt kennenlernen, die genauso was suchen.

00:20:56: Die einfach sagen wir haben Unmengen an Daten und wir sind immer zu spät bei Reparaturen und bei Wartungsarbeiten und bei Optimierung.

00:21:04: Wir wissen gar nicht was könnte man optimieren.

00:21:06: und wenn wir einfach solchen Unternehmen helfen können bereits heute schon zu wissen das man in zwei Wochen machen kann.

00:21:13: Genau und vor allem regionale Kontakte zu bekommen.

00:21:16: Wir arbeiten bereits mit einer Hersteller aus Konstanz, mit einem anderen aus Lindau, mit dem anderen aus Denken.

00:21:22: Diese regionalen Kontakte sind sehr wichtig um zu wachsen und vor allen Dingen diese kurze Wege.

00:21:27: Spannend!

00:21:28: Und kann man das als Predictive Maintenance beschreiben?

00:21:30: Es ist Predictive Maintenance.

00:21:32: Wie bucht man euch oder wie kauft man, wie ist es ein Subscription-Modell oder ist das irgendwie eine individuelle Preising?

00:21:41: Wir haben ein Lizenzlaufzeit über zwölf Monate.

00:21:44: Wir empfehlen immer neuen Kunden einfach einen Pilotprojekt mit uns zu machen, dass wir auch immer ganz offen sind und sagen, so lernt man sich am besten kennen.

00:21:51: Die sehen was wir bieten können, wir sehen was für Anforderungen es gibt und einfach anrufen Termin ausmachen, kennenlernen...

00:22:00: Wie groß ist denn eure Zielgruppe?

00:22:01: Also geht ihr jetzt eher auf die kleineren Mittelständler.

00:22:04: oder ist wirklich seitdem die Großkonzerne her?

00:22:16: Wir fangen natürlich auch klein an, wenn der Kunde sagt ich habe etwas Kleines.

00:22:21: Es ist kritisch für meine Systeme.

00:22:24: wir fangen erstmal damit an und dann schauen wir weiter wo die Reise hingeht.

00:22:27: Kennt ihr schon Bisschen Bodensee Business?

00:22:30: Habt ihr schon mal reingeholt?

00:22:31: Ja,

00:22:31: ich hab mich am Anfang immer gewonnen weil es hieß Bisschen Bodensee Business.

00:22:34: Das ist heute hier so ein großartiges Bodensee Business!

00:22:37: Das

00:22:37: ist das Spiel, gell?

00:22:39: Richtig genau.

00:22:39: Ist das an der Statement was natürlich hier steckt, ne?

00:22:41: Weil natürlich durchaus finde ich die Wirtschaftsregion hier unterschätzt wird und das wollten wir so ein bisschen mit Augen zwingen können in den Tränen trinken.

00:22:49: Genau, du hast auf jeden

00:22:50: Fall gelogen.

00:22:56: Also ich bin nur Jürgen Müller kommen aus Stuttgart, wie man es vielleicht ein bisschen hört.

00:23:02: Und ich bin am Fraunhofer IAO in Stuttgart tätig im Team Service Engineering.

00:23:08: Ich bin gleichzeitig Mitglied von dem Projekt Industrie Neue Dienstleistungen, Zentrum für industrienahe Dienstleistungen und somit auch mit Passiver, Mitveranstalter hier.

00:23:22: Das heißt, das bringt dich auch jetzt hier an dem Bodensee.

00:23:24: Hast du da mehr Kontaktpunkte auch noch?

00:23:27: Wenn du jetzt an die Bodenseeregion denkst?

00:23:29: Also hauptsächlich tatsächlich über diese Veranstaltung und natürlich die Location ist super tolles Wetter fast schon ein gewisser Urlaubsflair.

00:23:40: Okay!

00:23:41: Sehr gut, das ist ein gutes Stichwort.

00:23:43: will eigentlich gerne ein bisschen mehr noch drauf eingehen, was du tust und was du machst.

00:23:47: Aber ich muss kurz das Stichwort aufgreifen weil unser Podcast als Bisschen Bodensee Business spielt so ein bisschen mit genau dem was du sagst ihr ist schönes Urlaubsflair aber eigentlich gibt es hier eine total coole vielfältige Wirtschaft die hier um den Boden sehr herum sitzt.

00:24:01: Und?

00:24:02: Jetzt Stuttgart ist ja Ballungsgebiet natürlich da.

00:24:05: Ich denke, ich weiß jeder da ist was los.

00:24:07: Da gibt es viele Unternehmen von den Automobilherstellern mal ganz abgesehen.

00:24:13: Wie ist für dich denn als Stuttgarter jetzt der Eindruck davon?

00:24:16: Was wirtschaftlich am Bodensee so los ist?

00:24:18: Hier habe ich einfach Leute die etwas anpacken, die wirklich auch in Familien geführte Unternehmen oftmals sind.

00:24:28: auf viel in Richtung Digitalisierung und KI.

00:24:31: also du hast hier eine recht gute Mischung finde ich sehr sympathische Mischung.

00:24:37: Super, das trifft es eigentlich genau auf den Punkt!

00:24:39: Finde ich schön dass deine Einschätzung da aus Stuttgarter Brille genauso ist wie das was wir vorhaben mit dem Podcast hier sichtbar zu machen.

00:24:48: Jetzt aber zurück zu dir und zum Fraunhofer.

00:24:51: Was macht ihr?

00:24:52: Was tut Ihr?

00:24:53: Was is so euer Daily Business?

00:24:56: Also wir des Fraunhofer IAO, d.h.

00:24:59: der Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation knapp Mitarbeiter in diesem Institut.

00:25:07: Wir gehören dem Bereich KODIS an, kognitive Dienstleistungssysteme und wir beschäftigen uns wirklich mit dem Thema KI sehr stark.

00:25:18: wie kann ich KI im Geschäftsmodell umwandeln?

00:25:22: Und da unterstützen wir kleine und mittlere Unternehmen mit ja also gerade im Zuge dieses Projektes mit Verbundprojekten das wir sagen wir gehen in die Unternehmen und machen sehr praktikabel und wirklich auch sehr nutzenorientiert, führen wir Lösungen ein.

00:25:44: Wir machen da auch Werbung damit oder veröffentlichen sie auch, damit wir das einfach in das Baden-Württemberg mit skalieren können.

00:25:54: Und es ist natürlich auch dem Wirtschaftsministerium Baden Württemberg sehr wichtig.

00:25:59: Wir werden ja auch darüber in diesem Projekt gefördert dass wir sehr schnell, sehr strukturierend und sehr methodisch die Techniken-KE-Lösung in die Unternehmen reinbringen.

00:26:14: Dass da auch wirklich so eine Dynamik reinkommt.

00:26:17: Was erhoffst du dir mitzunehmen hier?

00:26:21: Warum bist du hier?

00:26:22: Was ist dein Ziel?

00:26:24: Also ich sage mal ein persönliches Motto von mir ist Ich erkenne Potenziale und versuche die natürlich zu entfalten.

00:26:32: Und ich nutze solche Veranstaltungen, um wirklich Potenziale zu erkennen und vielleicht auch wenn sie jemand möchte durchaus einmal einen Impuls zu geben und zu sagen hey Mensch komm wende dich doch an das Zentrum für industrienahe Dienstleistungen wir helfen dir weiter.

00:26:52: aber wichtig ist für mich des Netzwerken einfach mal Das, was du mich gefragt hast, wo stehen gerade die Unternehmen?

00:26:59: Einfach auch nochmal persönlich mit den Leuten zu sprechen.

00:27:02: Weil das ist ja ganz wichtig!

00:27:03: Du musst mit den Leute sprechen und sagen hey... Was ist da ein Problem grad?

00:27:10: Wo drückt grade der Show?

00:27:16: Alexander Gorovoj mein Name.

00:27:17: ich bin am Fraunhofer IAO in Stuttgart dort im Team Service Engineering, wo wir Dienstleistungen entwickeln.

00:27:24: Wo wir Dienstleistungsprozesse optimieren also im Grunde alles was sich um Dienstleistung dreht und es ist ein Riesenbereich.

00:27:31: Es kann von technischen Dienstleistungen bis hin zu Tourismus auch als Dienstleistung gehen.

00:27:36: und genau okay jetzt will ich aber ich gucke dich alle aber eigentlich sehe ich die ganze Zeit in meinem Augenwinkel hier eine Riesenmaschine stehen.

00:27:44: erzähl doch mal kurz was hast du mitgebracht?

00:27:46: Was ist das?

00:27:47: Das ist tatsächlich Ja, ein gewisserweise ein kleines Projekt von mir.

00:27:51: Was ich so eine gewisse Passion habe jetzt ins Filmische zu gehen aber auch nicht klassisch wie wir hier im Podcast sind sondern schon mit einem Blick in die Zukunft.

00:28:05: und was kommt auf uns zu?

00:28:06: Und ja da spielt das Thema Immersivität, also dass man nicht nur plastisch auf ein ZYD Bildschirm schaut sondern man ist plötzlich mittendrin in den Videos.

00:28:18: Man ist mitten drin in der Situation und schaut mich von der Seite sage ich mal für alle die nur zuhören werden.

00:28:25: Also hier so zwischen uns steht so ein Stativ, Kamerastativ da drauf eine schwarze dicke Box?

00:28:31: Ja das ist tatsächlich mit Kamera.

00:28:34: was unterschiedlich ist die Front?

00:28:36: ja wenn ich jetzt die Blende abmache man sieht es sieht ein bisschen anders aus Zwei Augen, quasi zwei Linsen.

00:28:43: Richtig!

00:28:43: Manche fragen mich was ist das für ein Alien?

00:28:48: Wie Wall-E oder Riesig?

00:28:49: Genau, genau.

00:28:50: Aber wir Menschen haben halt zwei Augen.

00:28:52: insofern braucht es für jedes Auge eine eigene Linse wenn man's stereoskopisch also Tiefeninformation auch wahrnehmen möchte.

00:28:59: und genau diese Kamera filmt eine halbe Sphäre also hundert-achtzig Grad links rechts oben unten.

00:29:07: Du hast auch noch eine Brille dabei, das heißt alles was da gefilmt wird, wird dann auf die Brille projiziert.

00:29:12: Richtig also die immersiven Videos spielen dort ihre Stärke aus wo auch die Abspieltechnik dazu da ist und aktuellen Wissen hier etwas teurer Apple Vision Pros aber auch wir haben mit einem Unternehmen auch Drehs gemacht wo wie jetzt auf Meta Quest zum Beispiel also die deutlich kostengünstiger sind was in Anschaffungen geht.

00:29:37: Während der Apple-Version Post, weiß ich, dreieinhalb bis viertausend Kosten kosten die Meta Quest halt viel vieler teurer.

00:29:44: Und die Kamera?

00:29:45: Die Kamera geht so... Also das ist nur die erste Version ohne hundert Gigabit Anschluss weil man könnte auch live Streams damit da machen in einer neuesten Version.

00:29:56: Ja, die hat zum Anfang dreißig tausende Brutto gekostet und kurz nach der Einführung wurde der Preis auf fünfzwanzig Runder gesetzt.

00:30:05: Nicht für jede KMU stemmbar, zumal die Kamera selbst.

00:30:10: die Anschaffung geht ja noch.

00:30:11: Aber die Speichermedien sind jetzt extrem teuer.

00:30:14: Das heißt ich habe wir haben auf der heutigen Veranstaltung ein Clip fünf Minuten gedreht.

00:30:20: das ist halber Terabyte also fünf Minuten halber Terrabyte.

00:30:25: den Speicherplatz musste erstmal bieten und dem musst du auch später verarbeiten können.

00:30:30: Korrekt, richtig.

00:30:31: Jetzt aber vielleicht unterm Konkret zu werden?

00:30:34: Wo würde man das denn gut einsetzen können?

00:30:36: Wo lohnt sich das?

00:30:39: Überall wo man sagt es lohnt es sich vor Ort zu sein also wenn man etwas rüber bringen möchte was man vielleicht mit dem klassischen Video nicht kann.

00:30:50: Also im Prinzip sowas wie man kann den Showroom überall hinbringen zum Beispiel genau oder wir sind jetzt am wunderschönen Bodensee, ja?

00:31:01: Oder auf der schönen Insel Mainau.

00:31:03: Da kann man auch wunderbar die Kamera aufstellen und Aufnahmen davon machen.

00:31:06: Und es gibt da auch zum Beispiel... Also man kann natürlich viel Marketing benutzen ist wie die Gesellschaft wird doch immer älter.

00:31:13: Es werden noch viel mehr bettlägerige Menschen sein, die immobil sind.

00:31:19: Die Große meiner Freude geht schon auf Neunzig zu die Fahrt nicht mehr an Bodensee weil die haben nicht mehr die Möglichkeit.

00:31:23: und dann kann man genau über solche Technologien wiederum, die Menschen unterstützen und Menschen helfen.

00:31:31: Was wir das mit Unternehmen machen dazu nutzen wir Wissensmärsch.

00:31:35: Also spreche dass wir Schulungen immer sieben macht.

00:31:39: Das heißt es stellt sich nicht jedes Mal ein Trainer hin und erklärt jedes mal wieder auch das gleiche aufs Neue sondern wir nehmen das einmal auf

00:31:46: Und

00:31:48: Onboarding läuft dann teils virtuell ab.

00:31:51: Da ist viele Themen kann man auch wunderbar ja mithilfe von solchen Brillen abspeisen.

00:31:56: Mega spannend Vielen Dank.

00:31:58: Nicht das, dass du es uns einmal erklärt hast.

00:32:00: Ich habe es einigermaßen verstanden.

00:32:02: die Kamera werden wir trotzdem zu teuer für den Podcast lohnt sich wahrscheinlich nicht ganz aber der anderen Anwendungszwecke die du genannt hast sind sicherlich super interessant.

00:32:11: Danke schön!

00:32:11: Vielen Dank!

00:32:18: Ich arbeite in den Projekten immer an der Schnittstelle zwischen Fachbereich und IT.

00:32:33: Das heißt, ich nehme die Anforderungen vom Fachbereich auf und übersetze es in die Sprache, damit es in der Softwareentwicklung in die Projekte kommt.

00:32:45: Und im fachlichen Kontext bin ich da einmal im Bereich Service-Geschäft unterwegs – neue digitale Geschäftsmodelle.

00:32:53: Hab da ganz viele Unternehmen begleitet, die ursprünglich rein ... transaktionale Produkte verkauft haben, die immer mehr digitalisiert wurden und dadurch auch immer mehr digitale Services on top zur Maschine entwickelt wurden.

00:33:08: Und diese zu verkaufen da ändern sich einfach grundsätzlich die Prozesse in den Unternehmen sowohl die Prozess als auch die Systeme dahinter Und das begleiten wir eben mit.

00:33:20: Die begleitet ihr nicht nur, sondern schreibt auch die Software?

00:33:24: Sowohl als auch genau!

00:33:26: Also ein Beispiel war... Als ich startet bin waren wir in Weichmann-Brücken bei BMW unterwegs und da war es auch so dass damit dem ersten i-III damals nicht mehr nur das Fahrzeug verkauft wurde, sondern auch ein Ladeservice mit dem Fahrzeug Und dieser Radeservice wurde nutzungsbasiert abgerechnet.

00:33:43: Das war halt ein komplettes Neuland für die IT in dem Kontext und da entwickeln wir individuell für den Kunden dann die Lösungen, setzen aber auch Produkte ein, die wir mit integrieren – neue Billingsysteme beispielsweise oder Systeme, die diese Nutzungsdaten standardisieren.

00:34:03: Genau!

00:34:03: Okay, spannend ich habe eher was von Schlüsseln gehört...

00:34:05: Der Digital Key ist auch was.

00:34:07: bei uns, also bei doubleslash ist es so dass wir unser Leistungsportfolio in drei Business Units unterteilen.

00:34:12: Also individuelle Entwicklung rein wirklich komplett nach Kundenanforderungen.

00:34:18: Wir haben unsere Produkte und wir haben die Solutions.

00:34:21: Ich bin in dem Solutions Kontext unterwegs wo wir eben auf Standards aufbauen Die dann dazu führen das wir schneller Software liefern können die aber individuell für den Kunden, die Customize wird.

00:34:34: Also keine fertigen Produkte, aber eben auch nicht komplett auf der grünen Wiese sondern mit unseren Acceleratorn auf denen wir aufbauen.

00:34:42: Okay jetzt hast du auch einen Vortrag gehalten vorhin?

00:34:45: Magst du ganz kurz sagen was das Thema war?

00:34:47: Genau.

00:34:48: also viele der Themen die wir zum Beispiel im Automotive schon vor über zehn Jahren erlebt haben sehen wir jetzt immer mehr auch in Maschinen und Anlagenbau.

00:34:56: also dieses Thema vom Produkt zum Serviceanbieter Und wir haben da letztes Jahr eine Marktumfrage gemacht, wo wir mit über hundertvierzig Maschinen- und Anlagenbauer gesprochen haben.

00:35:07: Da haben wir festgestellt dass ganz viele gar nicht wissen inwieweit sich das überhaupt rechnet.

00:35:12: also viele messen es noch irgendwie so in dieser alten Welt rein am Umsatz und gerade rund um digitale Services.

00:35:18: unter diesem Servicebereich wurde der Kunde nicht mehr nur noch einmal zahlt sondern laufend während er diesen Service nutzt braucht man einfach komplett andere KPIs um das Effizienz zu steuern.

00:35:28: Und da haben wir halt gemerkt, dass diese ganzen Services werden zwar entwickelt, um neues Geschäft zu machen und Kunden zu binden aber gemessen wird es noch so ein bisschen wie in der alten Welt wo man sieht, dass da in der Transformation schon auch ein bisschen... was zu tun ist.

00:35:42: und das war so ein bisschen der Anlass.

00:35:44: Und das war das, was du auch erzählt hast jetzt hier im Vortrag?

00:35:46: Genau ich bin ein bisschen darauf eingegangen, was halt heutzutage auch möglich ist welche anderen KPIs eingesetzt werden können.

00:35:52: Das Thema da ist nicht unbedingt dass diese KPIs nicht verstanden werden oder dass man die ignoriert sondern das Problem ist hauptsächlich wie Datenentstehungen weil sie aus ganz unterschiedlichen Systemen kommen nicht mehr nur noch rein aus dem EAP wie früher.

00:36:04: Da liegt ja Umsatzperiodengerecht und prüfbar.

00:36:09: Nutzungsdaten, Kosten oder Kundenhistorie kommen halt aus ganz anderen Systemen mit ganz anderen Verantwortlichen.

00:36:16: Die haben teilweise nicht mal eine eindeutige Kundennummer als Grundlage.

00:36:21: Das heißt da ist ja sehr viel Aufwand einfach diese Daten auch zusammenzubringen.

00:36:25: Verstehe.

00:36:26: Genau was aussieht natürlich dein Vortrag führt dich sonst hierher.

00:36:30: jetzt also zu dem Event heute Rethinking Smart Services?

00:36:34: Was ist für Dich der Kern dieses Events?

00:36:38: Ja

00:36:39: der Austausch unter den Unternehmen hier in der Bodensee-Region.

00:36:45: Wir sind da mit dem Cyberlago gerade auch ganz ziel im Austausche bei uns, meine Kollegen die Veronica ist auch im Vorstand bei CyberLago.

00:36:53: und ja einfach der direkte Kontakt mit den Leuten das Netzwerken genau.

00:37:03: Ich bin Marvin, ich bin Sales Manager bei der ditegra GmbH.

00:37:06: Verantworte alles so ein bisschen was ins Außen geht sprich ich bin nicht ganz festgesteckt beim Sales.

00:37:10: Ich mache auch gerne Event Management oder Partner-Management.

00:37:13: wir sind eine kleine Agentur somit sind die Rollen so bisschen fließend.

00:37:16: Was macht ditegra?

00:37:17: Erzähl doch mal was zu euch!

00:37:19: Wir sind gewachsen aus einer E-Commerce-Agentur.

00:37:21: Wir haben angefangen mit Shopware.

00:37:22: für etwa sechs Jahren sehen uns da Zuhause und haben da die tiefste Expertise in Sachen Shopware.

00:37:26: Wir migrieren und entwickeln Shops Und aus Kundenanforderungen heraus haben wir uns in anderen Bereichen Expertise aufgebaut.

00:37:33: So implementieren wir heute auch ERP-Systeme und machen online Marketing, denn jeder coole Shop will auch gefunden und gesehen

00:37:38: werden.".

00:37:39: Okay sehr cool!

00:37:39: Jetzt tue ich die ganze Zeit so als wüsste ich das alles noch nicht?

00:37:42: Wir kennen uns natürlich ja schon und ich habe es endlich geschafft, dass du einmal hinter das Mikrofon hier kommst.

00:37:47: Du wolltest mir eine kleine Botschaft an deine zwei Chefs noch senden?

00:37:51: Ich setze heute hier um zu zeigen, wie es geht.

00:37:53: Und die beiden sind herzlich eingeladen bei dir ne längere Session jetzt schon mal hierzumachen.

00:37:56: Mein großes Ziel wäre es ja, dass die beiden meine Folge bei dir aufnehmen und die, die Tegra ein bisschen bekannter wird dadurch.

00:38:03: Das heißt Sergej, ALbert,

00:38:05: It's your time to shine.

00:38:06: kommt gerne beim Andy vorbei.

00:38:07: Die Einladung ist ausgesprochen.

00:38:09: Vielen Dank für den Aufruf!

00:38:11: Jetzt nochmal zum Event.

00:38:12: du hast gerade schon gesagt was nimmst du heute mit?

00:38:15: Sie werden das jetzt schon, wir sind schon vorangeschritten.

00:38:17: Es geht es schon in Richtung Networking.

00:38:20: Was hat für dich das Event heute hier ausgemacht?

00:38:22: Ich nehme von dem Event mit, dass sich immer wieder lohnt und denn es geht immer wieder unternehmen wie man noch nicht auf einem Schirm hat.

00:38:27: Man kommt jedes Mal hierher und ist erstaunt was alles vor der eigenen Haustür im Boden sie gibt, wie viele Unternehmen sich hier tummeln, aus den unterschiedlichsten Bereichen.

00:38:35: Und ich denke dafür lohnt es sich immer zu kommen von den Synergien und den guten Gesprächen mal ganz abgesehen.

00:38:40: aber man kriegt vor Augen geführt wer alles vor Ort ist Und man bleibt ein bisschen in den Ball.

00:38:45: Was geht ab da draußen?

00:38:46: Man beschäftigt sich und hat nicht seinen Tunnelblick, sondern sieht was geht rechts und links und bleibt ein wenig im Ball.

00:38:52: Das ist wichtig!

00:38:52: Also ich bin immer irgendwie beflügelt und motiviert hier von dem Event zurück mit neuen Ideen.

00:38:57: Ich versuche die dann irgendwie im operativen Alltag einfließen zu können.

00:38:59: Perfekt!

00:38:59: Dann haben wir die Message rausgeschickt nach Radolfzell und ich habe mich sehr gefreut dass du es einmal hinter das Mikrofon geschafft hast für mich.

00:39:05: Danke dir Andy!

00:39:06: Danke auch!

00:39:12: Dr.

00:39:12: Tobias Fauth, Geschäftsführer von cyberLAGO, dem Netzwerk der Digital-Experten in der Vierländerregion Bodensee.

00:39:17: und bei uns geht es darum die digitale Transformation voranzutreiben in der Region.

00:39:20: Klingt jetzt nicht mega kompliziert aber kann man das noch ein bisschen übersetzen trotzdem so für jemanden mit der Materie gar nichts zu tun hat?

00:39:26: Ja also ich meine Digitalisierung haben alle mitbekommen dass da viel passiert.

00:39:30: gerade ist natürlich die künstliche Intelligenz sehr stark auf den Fokus.

00:39:32: im Endeffekt geht's darum Organisationen, insbesondere die Unternehmen in der Region zu befähigen.

00:39:38: Das auch meistern zu können.

00:39:39: was da alles kommt technologisch ja das ist es eine.

00:39:41: aber es geht natürlich auch darum Methoden zu kennen.

00:39:44: Zu wissen wie macht man das?

00:39:45: Wie bringt man so etwas in den Unternehmen?

00:39:46: Wie nimmt man die Menschen mit?

00:39:47: Nehmt man auch Ängste vielleicht?

00:39:49: Wie sensibilisiert man sie für mögliche Sicherheitsbedingungen auch im KI-Bereich und so weiter.

00:39:54: also all das gucken wir an.

00:39:55: Es geht darum eben zu befähigen das Know-how aufzubauen, die Kompetenzen aufzubauen.

00:39:59: Den Transfer zu schaffen auch von den Hochschulen in Richtung Unternehmen und die Leute einfach zusammenzubringen für mögliche Projekte die sie Gemeinsam machen.

00:40:06: Gold wo seid ihr so?

00:40:08: überall also ganzer Bodenseeraum oder?

00:40:10: Also cyberLAGO, die Region von cyberLAGO ist die Vierländerregion Bodensee.

00:40:15: Das heißt dort überall sind wir aktiv haben auch überall Mitglieder.

00:40:18: Wir sind ja ein Verein mit Mitgliedern und haben die inzwischen sogar sechs Ländern aber der Kern ist die Vierländer Region Bodensee.

00:40:24: Wie viele seid ihr?

00:40:25: Wir haben über hundertsechzig Mitglieder aktuell.

00:40:28: Großteil sind Unternehmen, teilweise in Hochschulen auch dabei.

00:40:30: Also unser primärer Fokus ist nicht die Akquise von Mitgliedern tatsächlich und es geht mehr darum, Impact zu erzeugen in der Region.

00:40:38: Das klingt sehr idealistisch.

00:40:39: wir sind ja auch im Endeffekt ein Wirtschaftsförderndes Konstrukt als Clusterinitiative Das heißt zu stellen, dass wir das Netzwerk der Digitalexperten sind.

00:40:47: Wenn wir als Mitglieder suchen sind die wirklich Expertise haben in den verschiedenen Themen und nicht jetzt irgendwie zwangsweise jedes Unternehmen.

00:40:55: aber jedes Unternehmen kann von uns als Anlaufstelle profitieren und dort auch Services kriegen.

00:40:59: also in dieser Sicht versuchen wir mit dem Ding die wir tun zu überzeugen da auch die Unternehmen an unsere Aktivitäten auch zu binden, wenn man so möchte.

00:41:09: Die Mitgliedschaft ist vor allem tatsächlich für die interessanten, die Nähexpertise mitbringen und in der Region sind.

00:41:14: Heute ist es hier Rethinking Smart Services.

00:41:17: Ihr seid Mitinitiatoren dieses Events?

00:41:20: Warum hast du das Gefühl, dass das ein Event was benötigt wird?

00:41:25: Weil es ein ganz wichtiges Thema hat, nämlich die Entwicklung von smarten Service, dass es nicht trivial und das Spannende, glaube ich, an der Veranstaltung dass es auch immer wieder gut schaffen, aktuelle Themen einzubringen.

00:41:40: Wir haben viele dabei die immer wieder kommen und das ist ja das was uns widerspiegelt, dass wir weiterhin relevant sind.

00:41:47: Ich nehme wahr, dass viel diskutiert wird jetzt in den Runden, in den Austauschrunden.

00:41:51: Die Vorträge waren spannend.

00:41:53: Sehr gut!

00:41:54: Gibt's noch einen kleinen Ausblick vielleicht gerade bei euch im cyberLAGO?

00:41:58: Was habt ihr noch so vor den nächsten Jahren?

00:42:00: wie wollt ihr euch entwickeln?

00:42:03: Es ist natürlich schwierig im Digitalbereich von der Entwicklung in den nächsten Jahren zu sprechen, weil wir immer wieder auf das reagieren müssen was kommt.

00:42:10: Einerseits also früh dran sein was sich technologisch entwickelt gleichzeitig nicht zu früh für die Region denn wir kriegen oft gerade über die Experten die wir im Netzwerk haben Dinge mit die sich entwickeln die aber in der Region noch nicht weit genug sind.

00:42:24: Das ist ja immer so ein bisschen das was wir auch schaffen müssen darauf zu reagieren.

00:42:27: Also dass es natürlich das was thematisch ist können wir noch nicht alles absehen.

00:42:32: künstliche Intelligenz, gerade ein großer Einfluss auf die Themen, die wir gestalten.

00:42:36: Und auch die IT-Sicherheit und das bedingt sich gegenseitig.

00:42:40: Da passiert viel.

00:42:42: Wir müssen beobachten was im Quantencomputing zum Beispiel passiert, ob das mal irgendwann soweit ist, dass es dann relevant ist.

00:42:46: Das sind immer dran.

00:42:48: Die Themen zu beobachten.

00:42:49: als Verein geht's immer darum zu gucken, was entwickelt sich in der Region?

00:42:53: Wie können wir relevant sein?

00:42:55: Wir machen keine Jahrespläne noch nicht mal, deswegen ist die Frage nach den nächsten Jahren schwierig.

00:43:00: Die Aufgabe ist es immer relevant zu bleiben mit dem Themen, den wir spielen und die Region damit

00:43:04: voranzubringen.".

00:43:05: Ich finde das ganz spannende Punkt denn du gesagt hast weil ich das auch selber öfter mal erlebe man selbst ist vielleicht schon deutlich weiter technologisch im Wissen in den einzelnen Dingen, die gerade stattfinden.

00:43:17: Man trifft aber dann in der Region teilweise auf Menschen, die nur nicht diesen Status haben oder noch nicht so weit sind und muss dann diese Transferleistung irgendwie schaffen, dieses Wissen so runterzubrechen oder zu vereinfachen um das dann wieder irgendwie erklärbar zu machen.

00:43:35: Ist das eine große Arbeit die hier sonst auch so leistet?

00:43:37: Das ist Teil unserer Arbeit weil... Genau so wie du es beschrieben hast und bei unseren Events zum Beispiel ist das auch, dass die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.

00:43:46: Manchmal ist es niederschwelliger dann muss man die richtige Sprache finden.

00:43:49: manchmal ist auf Expertenniveau wie wir das gestern zb über unserer IT-Sicherheitskonferenz hatten wo wirklich die Zielgruppe die IT-Experten waren und dann ist es für uns auch manchmal schwierig weil wir selbst vielleicht nicht sind.

00:44:01: Da binden wir das Netzwerk dafür ein und versuchen immer wieder die richtige Sprache zu finden, den Need, dem Pain zu erkennen.

00:44:06: Und dann die Maßnahmen so zu gestalten, dass es dann auch passt.

00:44:15: Miriam Schleipen kommt von der Firma EKS Intec hier in Weingarten Ravensburg und bin dort Chief Research Officer.

00:44:24: Johannes Feig VDMA Allianz Industrie 4.0 Komme ursprünglich vom Größer- und Anlagenbauer, war dann kurz in der Pharmaindustrie.

00:44:35: Und durfte heute über das Thema mit der Meere am Digitalisierung reformieren?

00:44:40: Okay!

00:44:40: Ihr habt hier heute beim Event Rethinking Smart Services einen Vortrag gehalten.

00:44:45: Können da vielleicht... kurz ein bisschen mehr erzählen, was Inhalt dieses Vortrags war.

00:44:49: Es geht um die Digitalisierungs-Herausforderung gerade Maschinen und Anlagenbau und wie man im Prinzip Mehrwert schaffen kann durch digitale Lösungen und top zu den eigentlich herkömmlichen Dingen, die es schon einmal gibt.

00:45:03: Und vielleicht ein wichtiger Punkt ist die Angst zu nehmen den Leuten weil viele haben ja wirtschaftliche Lage Energiepreise Sonstige Themen, die momentan noch auf allen Lasten durch Nachrichten zusätzlich aufgedrückt wird.

00:45:18: Aber dass man denen die Angst nimmt und sagt, wenn ihr nach und nach investiert oder euch das Thema anschaut, dass man nicht den Zug verliert in diese Digitalisierungswelt einzutauchen?

00:45:31: Jetzt klingt Digitalisierung als Begriff für mich ehrlich gesagt wie ein Buzzword von vor zehn Jahren ungefähr ... Hinken wir so ein bisschen hinterher in der Bodensee-Region und ist deswegen jetzt erstmal der Schritt zur Digitalisierung notwendig, um dann in Richtung KI und Automatisierung zu denken?

00:45:49: Oder wie kommt das, dass quasi jetzt das Thema Digitalisierung so großgeschrieben wird.

00:45:55: Ich glaube, wir hinken nicht zurück.

00:45:56: es ist eher ein Step by step und jeder muss den ersten Schritt gehen weil das ist der wichtigste Schritt und man muss halt genau wissen, wie man in der Digitalisierung folgt muss man sein eigenes Tempo bestimmen und ein eigenes Geschäft kennen.

00:46:11: Und da sind wir, denke ich auf dem richtigen Weg und sollte sich keinen Druck von außen machen!

00:46:16: Und ein Punkt ist tatsächlich das im deutschen Maschinenanlagenbau.

00:46:20: Ich habe so viele Experten wissen, aber ich muss es halt irgendwie auch in dieses System reinbringen und KI ist ein Topbeispiel dafür.

00:46:26: die KI ist so dumm wie das Bissen was ich ihr nicht gebe oder so schlau wie das was ich je gebe.

00:46:32: und wenn ich schaffe dieses ganze Wissen da rein zu bringen jetzt gerade im Bereich agentische KI auch ein ähnliches dann habe ich halt ein Riesenmehrwert, aber ich muss es halt hinbekommen dass dieses Wissen in den Köpfen der Leute da hinkommen.

00:46:45: Und das ist auch Teil von Digitalisierung und deswegen ist die Digitalisierung eigentlich nicht das Passwort vor zehn Jahren sondern immer noch einen Prozess grad im KI-Automatisierungsbereich und eben in so... Ich würde sagen eher traditionellen Branchen.

00:46:58: Ja, verstehe jetzt möchte ich gerne nochmal darauf eingehen.

00:47:02: Du hast gesagt kannst du nochmal erzählen was ihr als Unternehmen macht?

00:47:06: Was ihr anbietet?

00:47:09: Also

00:47:09: wir bauen tatsächlich keine Maschinenanlagen, sondern wir bauen sie virtuell.

00:47:13: Das heißt wir machen alles vom Engineering über die Simulation, virtuelle Betriebnahme und die Analyse und Optimierung im Betrieb auch Prädiktion von beispielsweise Fehlern oder Training von Bedienern, von Wartungspersonal.

00:47:27: All das geht im Prinzip über so einen unendlichen Lebenszyklus, also so eine liegende Acht.

00:47:32: Wo immer wieder von vorne angefangen wird, weil ich heute keine Anlage mehr baue, sieben Jahre da stehen lasse wie der Abbaue sondern ich habe immer wieder Integration, Änderungen, Anpassung und muss eben auch die ganzen Daten dazu händeln.

00:47:44: Und das mache ich indem ich quasi virtuellen Abbilder davon hab' und dass ich die genau nebenher betreibe.

00:47:50: Ja.

00:47:51: Interessant!

00:47:52: Wie ist es bei euch?

00:47:53: Es ist ein Verein ne?

00:47:56: Wir sind ein Verein, aber wir machen was anderes.

00:47:58: Also Allianzindustrie 4.0 wird gefördert vom Land Baden-Württemberg und ist halt dafür da um das Thema Digitalisierung zu erklären.

00:48:08: Um den kleinen und mittelständischen Unternehmen eigentlich die Hand zu reichen und zu sagen hey wir gehen den ersten Schritt mal gemeinsam und zeigen vielleicht in diese Richtung.

00:48:17: könntet ihr gehen oder vielleicht in dieser Richtung?

00:48:20: Und da sind wir Transferpartner!

00:48:23: Wenn man noch eine Sache mitnehmen sollte von dem Event, könnt ihr das nochmal einmal zusammenfassen?

00:48:28: Mit welchen Gedanken geht ihr nach Hause?

00:48:30: Für mich ist es tatsächlich... Wir kommen ja hier aus der Bundesregion.

00:48:33: Für mich ist es ein echt cooles Event was vor Ort ist Und wo eben auch tatsächlich viele regionale Vertreter, da sind man ja häufig Events, wo aus aller möglichen Himmelsrichtung die Leute kommen.

00:48:48: Aber hier ist tatsächlich viel lokal was es für uns halt wertvoll macht weil je weniger oder je näher wir an den ganzen Geschäftspartnern dran sind das so einfacher ist es da auch Kontakte zu halten und gerade in der Region hier ist es eigentlich super.

00:49:04: Viele kennt man auch aber hier waren jetzt viele neue Gesichter dann mal.

00:49:08: Also ich nehme die Impulse mit und die unterschiedlichsten Perspektiven, weil dafür sind ja Events da um sich auszutauschen.

00:49:15: Um die Perspektive der anderen zu nehmen.

00:49:17: Und ich glaube der Bodensee hat ... Die unterschiedlichste Perspektives grenzt ja an der Schweiz noch in Österreich und das finde ich echt super am diesem Event!

00:49:32: Stefan, schön dass du noch mal hier bist.

00:49:34: Wir wollen ein kurzes Fazit ziehen!

00:49:36: Du hast jetzt schon bisschen durch das Programm geführt heute bei Rethinking Smart Services.

00:49:40: Wie ist dein Eindruck vom Event?

00:49:42: Ja ich habe den Eindruck, dass wir das Thema gut getroffen haben.

00:49:46: Das Thema bewegt und mit der KI steht ja sozusagen einen weißer Elefant im Raum Wo wir nicht wissen, ob in unseren Prozessen unendliche Vorteile bringen wird oder in einigen Monaten die Menschheit auslöschen.

00:49:59: Wenn ich es mal etwas plakativ ausdrücke und irgendwo zwischen diesen beiden Extremen haben wir uns heute bewegt viele Fragen diskutiert.

00:50:06: Es gab zu den Fachvorträgen etliche Rückfragen.

00:50:10: Einige davon mussten wir dann auf bilaterale Sprechstunden sozusagen verweisen, weil uns die Zeit gefehlt hat.

00:50:17: Also dabei ist wirklich Diskussionsbedarf im Raum zu diesem Thema.

00:50:22: aktuell wird noch diskutiert in vier parallel stattfindenden Workshops In einer Demonstratoren Ausstellung wo wir Datenbrillen und ähnliches zeigen KI Anwendungen Und es gibt eine Speakers Corner Wo man bilateral individuell noch Themen vertiefen kann.

00:50:38: Ich wüsste das ja auch seit Speakers Corner bezahlt so könnte man sagen.

00:50:41: Es wird also fleißig weiter diskutiert.

00:50:44: Es wird dann jetzt demnächst in ein Apero Network hinübergehen, sodass es am Ende denke ich mal eine Runde Veranstaltung gewesen sein wird.

00:50:53: Sehr schön!

00:50:54: Kannst du nochmal kurz zusammenfassen wer denn die Initiatoren dieses Events waren oder sind?

00:51:00: Wir haben in Grunde drei Veranstalter.

00:51:03: Das ist der AFSME, die Association for Service Management International also ein Fachverband für Service-Managementkräfte im Technologiebereich, cyberLAGO als IT Kompetenznetzwerk in der Bodensee Region und das Zentrum für industrienahe Dienstleistungen – das vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg Handwerk und Tourismus gefördert wird.

00:51:33: Und das waren die Ausrichter, wir sind im Grunde jetzt in der siebten Durchführung also ein bewährtes Team und es gibt schon einen Save the Date für die achte Durchführungen nächsten Jahr.

00:51:42: Das ist doch mal ein Ausblick und eine Ansage an alle, die das hier sehen ohne hören werden weil das Event heute wird da schon vorbei sein aber mit Sicherheit und Anreiz vielleicht dem nächsten Jahr sich durchaus ein Ticket zu buchen und dabei zu sein?

00:51:54: Genau!

00:51:55: Anmeldungen sind habe ich jetzt möglich.

00:51:57: Wunderbar vielen Dank Danke schön.

00:51:59: Der Schluss des Podcasts ist so perfekt?

00:52:01: Perfekt!

00:52:08: Bisschen

00:52:26: Bodensee Business.

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